Rück- und Ausblick auf das Morretal

Symbolbild

Ortschaftsratssitzung in Hettigenbeuern

_ (sch)_Rück- und Ausblick standen im Mittelpunkt der letzten Sitzung des Ortschaftsrates im Jahr 2017. Vier Ortschaftsratssitzungen fanden im abgelaufenen Jahr statt. Ortsvorsteher Günther Müller erinnerte bei seinem Rückblick an verschiedene Maßnahmen im Morretal, so wurde die Fußgängerbrücke am Sportplatz samt Weg erneuert und auch eine Zufahrt von hinten an den Sportplatz wurde angelegt. Die Bankette der Hornbacher Steige wurde befestigt. Im Herbst wurde Ortschaftsrat Norbert Gunther verabschiedet, dessen Nachfolge im Gremium trat Christoph Heinrichs an, so der Ortsvorsteher in seinem Rückblick.

Ortsvorsteher Günther Müller beleuchtete auch die vielen Leerstände im alten Ortskern. hier gebe es derzeit acht bis neun alte Häuser bzw. Anwesen die leer stehen bzw. zum Verkauf angeboten werden. Dies sei ein allgemeines Phänomen des demografischen Wandels im ländlichen Raum, so Müller.

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Das eigentlich vorgesehene Großprojekt „Sanierung des Dorfgemeinschaftshaus“ wurde auf 2018 verschoben, hier soll das Bauprojekt im Frühjahr beginnen, leitete der Ortsvorsteher zum Ausblick über. Die Ortschaftsräte wiesen auf einen Beginn nach der Fastnachtskampagne hin, damit die Fastnachtsveranstaltungen noch in der Halle stattfinden können. Für 2018 hoffe er, dass der Eichenweg, dessen Zustand immer schlecht werde, endlich saniert werde. Die Bestellung des neuen Feuerwehr-Fahrzeuges für die Abteilungswehr Hettigenbeuern wurde im Gemeinderat beschlossen, so dass im Jahr 2018, voraussichtlich die Lieferung erfolgt. Ortsvorsteher Müller dankte allen für die Unterstützung seiner Arbeit vor Ort. Insbesondere galt sein Dank Bürgermeister Burger und der Stadtverwaltung, wobei er den Städtischen Bauhof hervorhob. Er dankte unter anderem den Mitarbeitern vor Ort und den Vereinen für das stets gute Miteinander. Lobend erwähnte er den Einsatz von Gustl Hollschuh, der im vergangenen Jahr verschiedene kleinere Arbeiten im Dorfgemeinschaftshaus ehrenamtlich durchführte.
Unter Verschiedenes wurde eine Bauvoranfrage behandelt, welche kurzfristig auf die Tagesordnung genommen wurde. Dem Abriss eines Wohnhauses mit Scheune und dem anschließenden Erstellen einer Halle auf der freiwerdenden Fläche stimmte das Gremium zu.

Bei der Sammlung für Kriegsgräber wurde der stolze Betrag von 336,47 Euro gesammelt, er dankte hier den Sammlern Hannah Eck, Johanna Peterhänsel, Kristin und Erik Mayer, Luise Berberich, Lena Henych sowie Silas und Jonas Meixner für ihr Engagement.

Ortsvorsteher Müller berichtete, dass der Grillplatz sechs Mal vermietet worden war und 12 Angelkarten ausgegeben wurden.

Angesprochen wurde der Zustand einiger Straßenschilder und die Frage, was ein neues Straßenschild kostet sowie die versprochene Prioritäten-Liste der Maßnahmen bei der Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses.

Einwohneranfragen bezogen sich auf den schlechten Zustand des Pfarrhaues in der Ortsmitte.

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