Seckach blickt auf positive Entwicklung

(Foto: Liane Merkle)

(lm) Auch im 16. Jahr seiner Amtszeit konnte Bürgermeister Thomas Ludwig im Rahmen des traditionellen Neujahrsempfangs im prall gefüllten Dorfgemeinschaftshaus in Zimmern eine durchaus positive Bilanz bezüglich der allgemeinen Entwicklung der Gemeinde Seckach mit ihren Ortsteilen Zimmern und Großeicholzheim ziehen.

„Wir waren und sind mit vielen Zukunftsprojekten beschäftigt: Ortskernsanierung, Baugebiete, Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung, Energieversorgung, Breitbandausbau, Verkehr, Betreuung und Bildung sind nur einige der zahlreichen Projekte. Mehr kann man eigentlich nicht tun, um eine Gemeinde voranzubringen“. In diesem Kontext dankte der Bürgermeister allen, die sich in den verschiedensten Bereichen des öffentlichen Lebens, in der Gemeindearbeit und in den Vereinen und Institutionen für die Allgemeinheit eingebracht hatten. „Dieses positive Ergebnis ist die Bilanz unseres Zusammenwirkens mit Zusammenhalt und der Verwirklichung des Heimatgedankens“.

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Den gewohnt passenden Rahmen für den Neujahrsempfang bildeten der Junge Kirchenchor Jezimus Zimmern unter der Leitung von Winfried Ackermann und die Musikschule Bauland mit ihren Mitwirkenden Nelli, Kristian und István Koppányi am Klavier und der Violine. Die zukunftsfähige und enorme Entwicklung der Gemeinde im wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Bereich attestierten auch MdB Alois Gerig, Landrat Dr. Achim Brötel, Carina Dittrich in ihrer Funktion als Bürgermeisterin der Seckacher Partnerstadt Reichenbach in der Oberlausitz, Diakon Josef Depta und Ortsvorsteher Siegfried Barth. Nachdem die Sternsinger der örtlichen Filialgemeinde „St. Andreas“ Gottes Segen für das Neue Jahr gewünscht hatten oblag es dem Bürgermeister, die zahlreichen Gäste und Ehrengäste, sowie Bürgerinnen und Bürger willkommen zu heißen.

So dokumentierten mit ihrer Anwesenheit auch Bürgermeister-Vertreter der benachbarten Gemeinden, Ehrenbürger Ekkehard Brand, die Vertreter der Patenschaftseinheit der Bundeswehr in Walldürn und der Patengemeinde Schüttwa, sowie zahlreiche Vertreter aus der Kommunalpolitik, Wirtschaft, Banken, Kirchen, Schulen und Vereinen ihre enge Verbundenheit mit der Gemeinde Seckach, die ja schließlich gemäß ihrem Slogan alle „verbindet“.

Nach einem nicht unbedingt positiven klingenden Kurz-Resümee aus dem internationalen politischen und gesellschaftlichen Geschehen erinnerte Bürgermeister Ludwig an die gemeindlichen Highlights im vergangenen Jahr. Mit einer kurzweiligen Bildershow von Simone Weber aufgelockert, streifte Ludwig so die Veränderungen am Ortseingang von Seckach im Rahmen der städtebaulichen Sanierungsmaßnahme „Ortsmitte Seckach II“ mit Gewerbegebiet, Bahnhof und Lamm-Areal, die Sanierung im Ortsteil Zimmern, die Schaffung von neuen Bauplätzen in allen drei Ortsteilen und natürlich die Vorbildhaften Maßnahmen im Bereich der erneuerbaren Energien mit dem Nahwärmenetz der Bürger-Energie Großeicholzheim. Im Rahmen der Grundversorgung erinnerte der Bürgermeister an die Neuordnung der Wasserversorgung für die Gesamtgemeinde mit Abwasserbeseitigung und Hochwasserschutz, die Installation der schnellen Internetverbindungen, das Bestattungswesen, Bürgerengagement und die erheblichen Investitionen in die Kindergärten, Schulen und Vereinen. Knapp 2 Mio.-Euro hatte man in die Sanierung und den Ausbau der Seckachtalschule und nicht unerhebliche Beträge in die Kindergärten investiert und zudem werde in Seckach aufgrund der gestiegenen Kinderzahlen demnächst ein neuer Kindergarten gebaut.

Für die ältesten Bürgerinitiativen in der Gemeinde legte man auch großen Wert auf die Ausrüstung und Förderung der Feuerwehren sowie auf die Förderung, Erhaltung und zeitgemäßer Investitionen beim Seckacher Hallenbad. Weiterhin auf fruchtbarem Boden befinden sich nach den Worten von Bürgermeister Thomas Ludwig die engen und harmonischen Städtepartnerschaften mit Reichenbach in der Oberlausitz, Gazzada Schianno in Italien, der Patenschaften mit der Walldürner Bundeswehr, den Schüttwaern und die fest verwachsenen Verbindungen zum Kinder- und Jugenddorf Klinge, das sich ebenfalls im baulichen Umbruch befindet. Der gesellschaftlichen und kulturellen Bedeutung der zahlreichen Vereine bewusst, habe man in Seckach stets das Miteinander gewählt und das Machbare verwirklicht.

Bürgermeister Ludwig abschließend seines Jahresrückblicks: „Es soll auch nicht unerwähnt bleiben, dass die große Vielfalt an Aufgaben die Verwaltungskraft unserer kleinen Gemeinde bis ans Äußerste beansprucht und stellenweise auch schon darüber hinaus geht“. Daher galt ein bürgermeisterlicher Dank auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung und des Bauhofes sowie die zahlreichen Mitglieder in den überwiegend sozialen Arbeitskreisen der Gemeinde für ihr Engagement.

Nach einem erneuten musikalischen Beitrag durch Mitglieder der Musikschule Bauland lud Zimmerns Ortsvorsteher Siegfried Barth die Gäste mit einem Dank an alle, die zum Gelingen des Abends beigetragen hatten, zu einem zwanglosen Stehempfang mit Gedankenaustausch ein.

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