Mehrere Wildunfälle

(Symbolbild)

(ots) Zu drei Wildunfällen wurden Beamte des Polizeireviers Buchen zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen gerufen. Der erste Zusammenstoß zwischen einem Reh und einem Toyota eines Autofahrers ereignete sich gegen 18.30 Uhr auf der Kreisstraße zwischen Götzingen und Eberstadt.

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Das Fahrzeug wurde dabei beschädigt. Das Reh sprang in den Wald davon. Ebenfalls Sachschaden entstand an einem Audi Q 3, dessen Fahrer gegen 0.15 Uhr auf der Landstraße zwischen Adelsheim und Osterburken mit einem Fuchs kollidierte. Auch in diesem Fall dürfte das Tier den Zusammenstoß überlebt haben, da der Fahrer bremsen konnte und es nur zu einem leichten Aufprall kam. Beim Eintreffen der Polizei war Meister Reineke bereits verschwunden. Während die Autofahrer sich bei den Unfällen in Buchen und Osterburken richtig verhielten, ließ ein weiterer in Hardheim die Verhaltensregeln nach einem Wildunfall außer Acht. Dem Polizeirevier Buchen war gegen 4.20 Uhr ein verletztes Reh auf der Landstraße zwischen Hardheim und Külsheim gemeldet worden Der verständigte Jagdpächter fand an der genannten Stelle ein schwer verletztes Tier vor, welches augenscheinlich angefahren worden war und von ihm von seinen Leiden befreit werden musste. Ein unbekannter Fahrzeugführer hatte das Reh offenbar angefahren und die Fahrt fortgesetzt ohne den Jagdausübungsberechtigten oder die Polizei über den Unfall zu informieren. Diese Verständigung ist Pflicht und hat unter anderem zur Folge, dass einem verletzten Tier geholfen oder Leiden erspart werden können und dass dem Verkehrsteilnehmer die Schadensregulierung erleichtert wird.

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