Bingo-Abende immer beliebter

Symbolbild

Nun ist der Trend auch nach Neckartal und Odenwald gekommen: Immer mehr Leute treffen sich unter der Woche im kleinen privaten Kreis für Spieleabende. Der absolute Renner bei den Teilnehmern ist das alt bekannte Bingo. Oftmals wird anstatt um Geld, um eine Schachtel Pralinen oder eine Flasche Wein gespielt.

Im kleinen privaten Kreis erlaubt

Vielfach wandert aber auch schon mal eine kleine „Teilnahmegebühr“ der Spieler, sozusagen als Jackpot zum Gewinner. So lange das Bingospielen im kleinen privaten Kreis bleibt, sollte das auch überhaupt kein Problem sein. Lediglich wenn es sich um eine öffentliche Veranstaltung handelt, könnte das Ordnungsamt einschreiten, da es sich dann um ein verbotenes Glücksspiel handelt. Das mussten kürzlich auch zahlreiche Rentner in einem Kölner Altersheim erfahren. Deren wöchentliche Bingo-Runde, für viele das Highlight in der Woche, wurde einfach abgesagt. Grund: Jemand hatte auf der Rechnung für den Rundengewinn, immerhin eine Tafel Schokolade, vermerkt, dass es sich um einen Bingo-Preis handelt. Die Teilnahme am Spiel kostete einen Euro pro Person. Wie die Beamten im Finanzamt so sind, waren ihnen die Hände gebunden. Sie mussten das Bingo von Amts wegen unterbinden. Die Rentner im Altersheim verstehen die Welt nicht mehr.

Deutsche Regelung verstösst gegen europäisches Recht

Das Problem an der Sache mit dem Glücksspiel in Deutschland ist, dass eigentlich so ziemlich alles verworren und hinreichend unklar ist. Deutschland wollte das Spielen um Geld mit dem letzten Glücksspielstaatsvertrag eigentlich neu ordnen. Der Schuss ging allerdings gewaltig nach hinten los. Einerseits sollte Glücksspiel verboten werden oder bleiben, sofern es nicht durch staatliche Casinos oder einige wenige Anbieter im Internet mit einer Lizenz angeboten wird. Nach europäischem Recht geht das jedoch nicht. Die Anbieter, die sich ebenfalls um eine Lizenz beworben und keine erhalten hatten, klagten bis zum Europäischen Gerichtshof. Mit Erfolg. Der Ausschluss vom Markt verstösst gegen die europäische Dienstleistungs- und Gewerbefreiheit. Deutschland wurde aufgefordert, seine Gesetze und Verordnungen dem europäischen Recht anzupassen, hat das allerdings bislang nicht getan. Seitdem weiss eigentlich keiner so richtig woran er ist.

Europäische Online-Casinos als Ausweg

Roulette oder Black Jack sowie Spielautomaten kann man seitdem nur in einer Spielbank oder in Onlinecasinos spielen. Wichtig ist, dass der ausgesuchte Onlinecasinoanbieter eine europäische Lizenz besitzt. Nur so ist legales und steuerfreies Spielen erlaubt. Außerdem werden die Transaktionen der Spieler über europäische Banken abgewickelt und nicht etwa über dubiose Briefkastenfirmen in Panama. Bingo gibt es in den Onlinecasinos übrigens auch und zwar in unterschiedlichen Varianten. Neben klassischem amerikanischen Bingo mit fünf mal fünf Feldern steht zum Beispiel auch britisches Bongo mit 27 Feldern in drei Neunerreihen oder das beliebte Book of Ra Bingo zur Auswahl.

Alles auch auf dem Handy verfügbar

Das Schöne an den Onlinecasino-Games ist, dass diese auch unterwegs auf dem Handy oder Tablet und sogar auf einer Spielekonsole gespielt werden können. Schließlich will keiner nur zu Hause am Rechner sitzen, wenn er ein paar Runden an Gonzo’s Quest von Spielenetwickler Netent oder Hugo 2 von Play’n Go spielt. Auch Live-Casinospiele, so auch Roulette, Baccarat, Black Jack oder Poker können auf dem Handy genutzt werden. Hierbei schalten sich die Player live zu den Spieltischen in echten Spielbanken und können ihre Coins in Anwesenheit eines echten Dealers mit einem Mouse-Klick direkt auf die Spieltische legen. Für das Gambling wird meistens keine App benötigt. Die Onlinecasinos sind dazu übergegangen, ihre Games direkt als Browserspiel über die Webseite anzubieten.

Die Tischlimits beginnen meist bei wenigen Cent, können aber auch mehrere tausend Euro betragen. Seriöse Anbieter mit einer europäischen Lizenz zahlen die Gewinne auch anstandslos innerhalb weniger Tage aus. Wer eWallets wie Paypal oder ecoPayz nutzt, kann schon nach einigen Stunden über den Gewinn verfügen. Bei den meisten Anbietern können die Spiele auch kostenlos gespielt werden. Das geht zum Beispiel mit einer Fun-Version, bei der die Spieler Demo-Credits erhalten und damit alles in Ruhe ausprobieren können. Viele Casinos offerieren ihren Spielern nach der Anmeldung und ersten Einzahlung aber auch Freispiele, mit denen sogar echte Gewinne erzielt werden können. Allerdings müssen vor der Auszahlung in der Regel die geforderten Bonusbedingungen erfüllt werden.

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