Rückblick beim Kirchenchor Strümpfelbrunn

07.02.10

Jubiläum, Glockenweihe und Sängerehrung – Nachwuchssorgen werden größer

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Das Jubiläumskonzert und die Ehrung langjähriger Mitglieder waren neben der Glockenweihe die Höhepunkte im vergangenen Jahr. (Fotos/Video: Hofherr)

Strümpfelbrunn. (og) Die Hauptversammlung des evangelischen Kirchenchors Strümpfelbrunn-Mülben in diesem Jahr fand Ende Januar in der Gaststätte „Odenwald“ statt. Witterungsbedingt hatten sich weniger Besucher eingefunden als im letzten Jahr. Mit einem Liedbeitrag wurde die Versammlung eröffnet. Die Begrüßung der Anwesenden wurde vorgenommen vom Obmann Otmar Glaser. Der Chor gedachte der sechs Verstorbenen aus dem Kreis der nicht aktiven Sängerinnen und Sänger.

Die finanzielle Situation des Chores wurde von Gudrun Stoll vorgestellt. Der finanzielle Aufwand für das Jubiläumskonzert konnte durch Spenden nicht gedeckt werden, sodass der verfügbare finanzielle Rahmen für dieses Jahr geringer ausfällt als in den vorangegangenen. Die Zahlen für Beiträge, Spenden und Ausgaben wurden geprüft durch Gerhard Stephan und Kurt Neureuter. Sie bestätigten Gudrun Stoll eine einwandfreie Buchführung. Die Entlastung war eine Selbstverständlichkeit.

Der Bericht des Schriftführers Gerd Floigl schloss sich an. Als herausragende Ereignisse in 2009 nannte er die Jubiläumsfeier des Kirchenchores gemeinsam mit dem Posaunenchor und die feierliche „Goldene Hochzeit“ des Ehepaares Spohr in der Michaelskirche in Eberbach sowie die Glockenweihe in Strümpfelbrunn. Durch die Einstudierung des 42. Psalms von Felix Mendelssohn-Bartholdy für das 80- jährige Bestehen des Kirchenchors (wir berichteten) wurde die normale Anzahl von Übungsstunden weit überschritten. Der Chor hat sich richtig „reingehängt“ und mit Unterstützung seines Leiters Alexander Lenz, der mit aufmunternden und anspornenden Worten den Chor immer wieder bei Laune hielt, eine viel beachtete Aufführung geboten.

Wie bei anderem Liedgut gebundenen Chören besteht auch in diesem Kirchenchor die Sorge, dass es an sängerischem Nachwuchs fehlt. Unvermeidbar auch die Tatsache, dass krankheitsbedingte Ausfälle immer häufiger auftreten und immer länger dauern.

Die obligatorischen Auftritte eines Kirchenchores wurden selbstverständlich nicht vernachlässigt. Weihnachten, Ostern, Konfirmation, Jubelfeiern, Totengedenken, Gemeinde- und sonstige Feste wurden musikalisch bestritten, der ökumenische Gedanke hoch gehalten. Besondere Beachtung verdient der Gottesdienst im Dezember in dem neun Personen des Chores für langjährige Dienste geehrt wurden.

Im Bericht des Chorleiters kam zum Ausdruck, dass ihm die Zusammenarbeit mit den Sängerinnen und Sängern Freude macht, dass sich die Intensität der Übungsstunden hat steigern lassen und der Beginn einer solchen Stunde immer pünktlicher stattfindet. Die Verlegung der Übungsstunde von Mittwoch auf Freitag war für ihn unumgänglich, weil das Studium in Mannheim erste Priorität hat. Seine Zusicherung, dem Chor zur Verfügung zu stehen, auch wenn es mal „ kneifen“ sollte, wurde dankend und anerkennend entgegen genommen.

Gemeindepfarrer Andreas Reibold dankte dem Chor für seine Bereitschaft, viele Stunden für die Mitgestaltung des kirchlichen Gemeindelebens zu opfern. Für das Jahr 2010 will sich der Chor nur auf die üblichen Termine im Kirchenjahr konzentrieren.

Mit dem Dank des Chormitglieds Susanne Wirtz an den Vorstand und der Überreichung eines Präsentes an alle organisatorisch aktiven Sängerinnen und Sänger endete der offizielle Teil der Hauptversammlung.

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