Sechs neue Bäckermeister im Handwerk begrüßt

27.02.10

Hauptgeschäftsführer Dieter Müller erstaunt über umfangreiches Wissen

Rhein-Neckar-Odenwald. (pm) Mit der Meisterprüfung im Bäcker-Handwerk hat ein Tageskurs mit 11 Teilnehmern an der Mannheimer Justus-von-Liebig-Schule, der über 6 Monate Vorbereitung lief, sein erfolgreiches  Ende gefunden. Nach Absolvierung aller vier Teile – im Mittelpunkt stand natürlich der Teil I  mit der Meisterarbeit – konnte die Prüfungskommission mit Michael Bunn (Gau-Bickelheim), Oliver Kresser (Mannheim), Mathias Gebhardt (Bürstadt), Christopher Otto (Gorxheimertal), Pascal Schilling (Reichartshausen) und Gregor Reither (Hauenstein) sechs von den angetretenen Prüflingen zum erfolgreichen Bestehen der Prüfung gratulieren.

Der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald, Dieter Müller, beglückwünschte alle erfolgreichen Teilnehmer zum bestandenen Meistertitel. „Sie sind  die Meisterprüfung aus eigenem Antrieb angegangen und haben ihre Leistung und Ihr Können unter Beweis gestellt. Nicht die Kammer hat Sie zum Meister gemacht, sondern Sie sind Meister“, stellte Müller wörtlich fest. Denn: „Derjenige ist Meister, der seine Arbeit  meisterlich verrichten kann“, so stehe es in der Handwerksordnung, „unserem Grundgesetz“, so Müller wörtlich.

„Angesichts des umfangreichen Programms, das der Meisterprüfung zugrunde lag, bin ich jedes Mal neu erstaunt, wie viel Wissen jeder neue Meister mitbringen muss“, zeigte sich  Müller erstaunt. So waren neben einer Spezialbrotsorte und speziellem Kleingebäck unter dem Stichwort „Sortiment feiner Backwaren“ eine Festtagstorte und verschiedene Desserts anzufertigen. Natürlich könne ein Bäcker heutzutage ohne lebensmittelrechtliche  Bedingungen und einer attraktiven Schaufenstergestaltung in der Konkurrenz mit anderen Fachgeschäften nicht mehr bestehen, daher gehöre auch dies in der Prüfungssituation abgefragt, so Müller weiter.

„Aber auch die Arbeitsprobe mit einer ganzen Reihe von Leistungen, die man von einem Bäcker erwartet – egal ob Gebäck, Brot- oder Brötchensorten – haben die Kandidaten mit Bravour  bestanden“, stellte Müller fest. Und neben den vertieften Kenntnissen in Wirtschaft und Recht seien alle Teilnehmer in Grundfragen der Berufsbildung ebenso fit wie bei der Planung und Durchführung der Ausbildung, wo die einzelnen Prüflinge unterschiedliche  Themenstellungen bearbeiten mussten.

„Dass die Prüfung nicht geschenkt wurde, erkennt man daran, dass 5 Teilnehmer des Kurses, die angetreten waren, Meister zu werden, vor den Augen der Kommission nicht bestanden  haben“, machte Müller deutlich. Ein Teilnehmer habe bereits zum dritten Mal wiederholt – und damit die letzte Chance verpasst, erläuterte der Hauptgeschäftsführer. Aber die anderen vier hätten eine weitere Chance, das in der Zwischenzeit Dazugelernte dem Prüfungsausschuss  erneut zu präsentieren.

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