Ausbildung Sterbe- und Trauerbegleitung

02.03.10

Eberbach. (ab) Am Dienstag, 16. März,  20 Uhr, findet der  Informationsabend über die Ausbildung zum ehrenamtlichen Sterbe- und Trauerbegleitenden im evangelischen Gemeindehaus, Eberbach, Am Leopoldsplatz  statt.

An diesem Abend wird informiert,  welch eine Begleitung in diesen Lebensphasen gebraucht wird, welche Bedeutung sie haben kann und  welche Inhalte diese Ausbildung umfassen muss, um dem Menschen und den  formulierten Standards zu entsprechen.

Die Ausbildung umfasst 19 Kurseinheiten an neun Dienstagabenden, 20.00 – 22.00 Uhr im  2 Wochen – Abstand  sowie an vier Wochenenden 26. / 27. März, 21./ 22. Mai, 18. / 19. Juni und 22./ 23. Juli (je Freitag 17.00 – 22.00 Uhr, Samstag 9.00 –18.00 Uhr), 10 Supervisionen und ein Pflegepraktikum von 40 Stunden in einer Pflege- oder Hospizeinrichtung.

Die Inhalte der Ausbildung umfassen fachliche Informationen zu Sterben und Tod auch aus medizinischer Sicht, den darin ablaufenden möglichen inneren Prozessen, die Schmerzbehandlung, rechtliche Angelegenheiten bis hinzu Bestattung.

Hinzu kommt das Einüben und Anwenden von helfendem Begleiten und Gesprächen sowie nonverbale Begleitungen, von Sterbenden, deren Angehörigen und Trauernder. Darin wird das Selbstverständnis, die Rolle und Aufgabe des Hospiz- Begleitenden verdeutlicht.

Grundlegend darin ist die Auseinandersetzung mit eigener Sterblichkeit, Begrenztheit und Möglichkeiten sowie dem eigenen und fremden Glauben.

Die Leitung der Ausbildung liegt bei Dekanin Hiltrud Schneider- Cimbal (06271 – 2360) und Pastoralreferent  Andreas Bohnert (06271 – 72522), über die auch die Anmeldung geschieht und die gerne auch bei Fragen zur Verfügung stehen. Für einzelne Themenbereiche werden Fachreferenten dazugeholt.

Die Ausbildung endet mit der Beauftragung, Sendung und Sendung Mitte Oktober.

Die Einsätze zur persönlichen Begleitung geschehen auf Anfrage sowohl zu Hause wie auch in stationären Einrichtungen statt.

Um dem gewachsenen Bewusstsein über die Bedeutung der Begleitung schwerkranker, sterbender Menschen und ihrer Angehörigen, auch in der Trauer, eine Antwort zu geben aber auch um weitere Mitarbeitende für das geplante Wohnhospiz in Eberbach zu finden, bietet der ambulante Hospizdienst Eberbach – Schönbrunn ein weiteres Mal seine Ausbildung an.

Die  „Ausbildung zum ehrenamtlichen Sterbe- und Trauerbegleitenden“ ist daher primär für Menschen, die sich im der ökumenischen – ambulanten Hospizdienst engagieren wollen; Platz ist aber auch für die, die sich aus privaten Gründen darin schulen oder als Pflegekraft fortbilden wollen.

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