10 Jahre Förderverein „Kreiskrankenhauses Buchen“

16.03.10

Eines der vom Förderverein des Kreiskrankenhauses Buchen initiierten und finanzierten Projekte: Umbau und Neumöblierung  des früheren Aufenthaltsraumes im II. Obergeschoss, der sich heute als gemeinsamer Frühstücksraum mit Buffet für gehfähige Patienten präsentiert und sehr gut angenommen wird. (Foto: LRA)

Buchen. (sch) Zugegeben: Zehn Jahre sind ein vergleichsweise bescheidenes Jubiläum für einen Verein. Weshalb der Förderverein des damaligen Kreiskrankenhauses Buchen seinen zehnten Geburtstag im Oktober 2009 auch nicht an die große Glocke gehängt hat. Und dennoch verdient dieses Datum eine besondere Erwähnung. Denn in diesen vergleichweise wenigen Jahren und mit bis dato „nur“ knapp 300 Mitgliedern hat die Mannschaft um den Vorsitzenden Peter Emrich  schon erstaunlich viel auf die Beine gestellt.

Das wichtigste Vereinsziel in der Satzung war bei der Gründung, die der damalige Oberarzt des Krankenhauses, Dr. Jürgen Kussmann, mit Dr. Klaus Hahnfeldt , der damaligen Krankenhausleitung und mit Unterstützung des heutigen Landrats Dr. Achim Brötel initiierte,  die Förderung der Fort- und Weiterbildung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Das höchste Gut, das ein Krankenhaus besitzen kann, ist tatsächlich das Wissen und Können seiner Mitarbeiter; der Heilerfolg und die Zufriedenheit der Patienten hängt mehr von diesem Wissen ab als von Räumlichkeiten oder Geräten“, ist sich auch heute noch Dr. Hahnfeldt sicher, der als Schriftführer nach wie vor sehr aktiv in der Vorstandschaft mitarbeitet. Und auch Landrat Dr. Achim Brötel ist sehr dankbar für die Unterstützung, die das Krankenhaus durch den Förderverein erfährt: „Die öffentliche Hand kann nie alles auffangen, was wünschenswert und sinnvoll ist. Wenn in diesen Fällen ein Förderverein einspringt, dann ist das ein Segen für die Einrichtung.“

Tatsächlich wurden in den letzten zehn Jahren rund 110.000 Euro umgesetzt. Im Übrigen nicht nur für die Teilnahme der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an externen Fortbildungen und die Veranstaltung und Finanzierung von internen Seminaren, sondern auch für Vorträge und Workshops für Laien und  – nach einer entsprechenden Satzungserweiterung – für Investitionen in die Ausstattung des Krankenhauses, die insbesondere dem Komfort der Patienten dienen. Dazu zählen beispielsweise Umbau und Neumöblierung  des früheren Aufenthaltsraumes im II. Obergeschoss, der sich heute als gemeinsamer Frühstücksraum mit Buffet für gehfähige Patienten präsentiert, die Neugestaltung weiterer Aufenthaltsräume und erst jüngst die Erneuerung der Sitzgelegenheiten im Foyer. Und natürlich werden auch regelmäßig Veranstaltungen über Diagnose und Therapie interessanter Krankheitsbilder für die Öffentlichkeit organisiert, gerne in Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten, Psychologen und Physiotherapeuten. Denn wichtig war und ist der Vorstandschaft, Organisationen des öffentlichen Lebens und Bürger der Region in ihre Arbeit mit einzubeziehen, damit alle gemeinsam „ihr“ lokales Krankenhaus unterstützen können.

Wer Interesse an einer Mitgliedschaft hat und so seine Unterstützung ausdrücken möchte, kann sich an den Faltblättern einschließlich Aufnahmeantrag, die im Foyer des Krankenhauses ausliegen, bedienen. Der Jahresbeitrag kostet 20 Euro. „Eine sinnvolle Investition“, betont nicht nur der Landrat.

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