Darmkrebsvorsorge angenehmer als ihr Ruf

27.03.10

Neckar-Odenwald-Kreis. Darmkrebs gilt bei Männern und Frauen als die zweithäufigste Krebsart. Allein in Deutschland werden jährlich rund 69.000 Fälle von Neuerkrankungen diagnostiziert Obwohl er, im Gegensatz zu anderen Krebsarten wie beispielsweise Lungenkrebs, durch Früherkennung beinahe komplett verhindert beziehungsweise geheilt werden kann.

Ein Grund für das dennoch häufige Auftreten und den oft dramatischen Krankheitsverlauf ist, dass bei Darmkrebs lange Zeit weder Symptome noch Schmerzen auftreten. Der Krebs wird also – ohne die Untersuchungen der Früherkennung  – erst dann erkannt, wenn er nicht mehr heilbar ist. Eine logische Schlussfolgerung: Vorsorgeuntersuchungen sind gerade hier besonders wichtig. Diese, vor allem die Darmspiegelung als wichtigste Diagnosemethode, stehen allerdings in einem schlechten Ruf, viele fürchten sich davor. Dabei dauert die Untersuchung gerade mal 15 Minuten und ist in aller Regel schmerzfrei. Auch die vor der Untersuchung anstehende Darmreinigung ist dank moderner Trinklösungen angenehmer, leichter und weniger belastend als früher und damit einfacher, als viele glauben. Die Trinkmenge ist mit zwei Litern auf die Hälfte der früher üblichen Menge reduziert und zudem auf zwei Tage verteilt. Ein angenehmer Zitronengeschmack und die enthaltenen Elektrolyte erleichtern zusätzlich die Einnahme des Präparats.

Tatsächlich ist die Darmspiegelung nach wie vor das beste und sicherste Vorsorgeinstrument. Sie ermöglicht nicht nur eine umfassende Diagnose, sondern bietet gleichzeitig Therapiemöglichkeiten wie das Abtragen von Polypen oder die Entnahme von Gewebeproben. In einem zuvor gründlich gereinigten Darm kann der Arzt nämlich schon kleinste Veränderungen der Darmschleimhaut feststellen.

Infos im Internet:
www.darmspezialisten.de
www.darmkrebs.de
www.moviprep.de.

Unsere News jetzt auch einmal täglich per Mail

© www.NOKZEIT.de


Artikel empfehlen: