Johannes-Diakonie lädt zum Wettbewerb

27.03.10

„Inklusion in der Behindertenhilfe“ ist das Thema

Mosbach. Wie stellen sich Schülerinnen und Schüler der 5. bis 8. Klasse die „Inklusion“ – das selbstverständliche Miteinander aller Menschen – vor? Wie wünschen sie sich das Zusammenleben? Wie erleben sie dieses bereits? Dies möchte die Johannes-Diakonie Mosbach von ihnen wissen. Deshalb hat das Sozialunternehmen 14 regionale Schulen eingeladen, sich mit Schülern am Wettbewerb „Inklusion in der Behindertenhilfe“ zu beteiligen.

„Alle Menschen sind verschieden. Das ist gut so. Sonst wäre unser Leben langweilig.“ So heißt es in einem Text, der das Wort „Inklusion“ in leichter Sprache erklärt. Das Fremdwort „Inklusion“ wird dort mit „dazugehören“ übersetzt: „Bei Inklusion gehören alle Menschen zur Gesellschaft dazu. Niemand wird ausgeschlossen.“ Auch Menschen mit Behinderung sollen selbstverständlich mit anderen Menschen in der Gesellschaft zusammenleben. Dazu trägt die Johannes-Diakonie mit ihrer Arbeit für Menschen mit Behinderung bei.

Sie hat die Schulen angeregt, Schüler z.B. in den Fächern Religion, Ethik und Gemeinschaftskunde auf den Wettbewerb einzustimmen und mit dem Thema „Inklusion“ vertraut zu werden. Erste Unterrichtshilfen dazu hat die Johannes-Diakonie den Schulen zukommen lassen. Jetzt sind die Kinder gefragt: Einzeln oder in Gruppen sollen sie z.B. im Kunstunterricht Bilder gestalten. Den Ideen, Gedanken und Eindrücken, die es künstlerisch umzusetzen gilt, sind dabei keine Grenzen gesetzt – denn auch die Inklusion will Grenzen aufheben. Ob mit Stift oder Pinsel, Schere oder Kleber – die Materialien und kreativen Techniken können die Schüler frei wählen.

Eine Jury der Johannes-Diakonie wird die originellsten Kunstwerke nach dem Einsendeschluss am 30. April prämieren. Auf die zehn kreativsten Schülerinnen und Schüler warten Gutscheine von insgesamt über 250 Euro. Den Kreativwettbewerb veranstaltet das diakonische Unternehmen anlässlich des diesjährigen Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 05. Mai 2010.

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