5. Handwerker-Forum der Sparkasse Neckartal-Odenwald

23.04.10

Nicht zögern: „Ran“ an die Fördertöpfe

Unser Foto zeigt von links: Hubert Bethäuser, Regionaldirektor – Dr. Wolfgang Hauck, 1. Beigeordneter der Stadt Buchen – Thomas Börsig, stv. Direktor „Förderkreditgeschäft“ Landesbank Baden-Württemberg – Helmut Augustin, Sparkassendirektor – Manfred Banschbach, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft – Martin Wuttke, 1. Landesbeamter des Neckar-Odenwald-Kreises – Theodor Häfner, Kreishandwerksmeister – Martin Graser, Regionaldirektor und Andreas Schulze, Regionaldirektor. (Foto: privat)

Buchen. (hb) In Kooperation mit der Kreishandwerkerschaft Neckar-Odenwald-Kreis informierte die Sparkasse Neckartal-Odenwald im Rahmen ihrer regionalen Veranstaltungen in der Hauptstelle Buchen über das wichtige Thema „Fördermittel in Baden-Württemberg und die  Möglichkeiten für das Handwerk“.  Hierzu konnte Sparkassendirektor Helmut Augustin den Ersten Beigeordneten der Stadt Buchen, Dr. Wolfgang Hauck, und den Ersten Landesbeamten des NOK, Martin Wuttke, sowie Kreishandwerksmeister Theodor Häfner und zahlreiche Firmenvertreter begrüßen. „Die Sparkasse bietet Finanzgeschäfte an, die sie versteht, mit Menschen und Unternehmen, die sie kennt. Das schafft Stabilität und Vertrauen. Mit diesem Geschäftsmodell ist sie zum wichtigsten Finanzpartner des Handwerks und mittelständischer Unternehmen geworden. Die Sparkasse fördert die Wirtschaftskraft der heimischen Betriebe und trägt damit zur Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen bei. Dies erreicht sie mit vielfältigen Maßnahmen, u.a. durch Bau-Ausstellungen, Informationsveranstaltungen wie das Handwerker-Forum, Existenzgründer-Seminare und die Einbindung von Förderprogrammen bei den Beratungsgesprächen.“

Mit Thomas Börsig,  stv. Direktor „Förderkreditgeschäft“ der Landesbank Baden-Württemberg, referierte ein Fachmann auf diesem Gebiet. Der Vortrag beleuchtete die aktuellen Förder-kreditprogramme für das Handwerk, die zahlreichen Möglichkeiten und Voraussetzungen bis hin zur Antragstellung, um die Finanzmittel effektiv und nutzbringend für das eigene Unternehmen in Anspruch nehmen zu können. Er betonte, dass es mittlerweile nahezu für jede Investition im Mittelstand und Wohnungsbau Fördermittel gäbe. Sie spielten bei der Gesamtfinanzierung eine wichtige Rolle und dürften deshalb bei keinem Beratungsgespräch fehlen. „Banken, die keine Fördermittel anbieten, sind keine verlässlichen Partner,“ so der Referent nachhaltig.

Bei den aktuellen Förderkreditprogrammen im Überblick ging er schwerpunktmäßig auf die wichtigsten Programme der LandeskreditBank Baden-Württemberg (L-Bank) und der KfW-Bankengruppe ein. Grundlage für alle bildet ein risikogerechtes Zinssystem, mit dem Ergebnis, dass die Kunden ihr individuelles Kreditrisiko in Form eines entsprechenden, individuellen Zinssatzes bezahlen müssen. Anhand einiger Beispiele verdeutlichte Börsig diese genaue Preisfindung, die durch die Hausbank durchzuführen sei. Der Unternehmer kann durch bonitätsver-bessernde Maßnahmen die Höhe „seines“ Zinssatzes beeinflussen.“ Der Referent wies außerdem darauf hin, dass die Förderinstitute die Mittel dem Darlehensnehmer nicht direkt zur Verfügung stellt, sondern ausschließlich über die Hausbank zu beantragen und abzuwickeln sind. Zudem darf mit dem zu finanzierenden Vorhaben noch nicht begonnen worden sein. Mit „Ran an die Fördertöpfe“ motivierte Thomas Börsig die Unternehmer und rief dazu auf, diese preiswerten Finanzierungsmittel nutzbringend in Anspruch zu nehmen.

Kreishandwerksmeister Theodor Häfner bedankte sich in seinem Schlusswort beim Referenten für seine kompetenten Ausführungen und Tipps sowie bei der Sparkasse für die erneute Ausrichtung dieser für das Handwerk bedeutenden Informationsveranstaltung.

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