Rind wegen Hundekot verendet

30.04.10

Gemeindeverwaltung appelliert an Hundehalter

Waldbrunn. (gvw) Bei der Verwaltung sind erneut Beschwerden von Grundstückseigentümern über die Verunreinigung ihrer Grundstücke durch Hunde eingegangen. Betroffen sind insbesondere landwirtschaftliche Flächen im Ortsteil Waldkatzenbach, aber auch landwirtschaftliche Flächen im Bereich des Sportplatzes und des Buckelfeldes im Ortsteil Weisbach. „Dort hinterlassen rücksichtslose Hundehalter den Kot ihrer Tiere, den sie auf ihrem eigenen Grund und Boden nicht haben wollen, auf fremden Grundstücken“, heißt es in einer Pressemitteilung der Gemeindeverwaltung.

Der Hundekot enthält Krankheitserreger, die bei Rindern, Ziegen und Schafen lebensgefährliche Krankheiten hervorrufen können und über das Futter von den Tieren aufgenommen werden. Im Ortsteil Weisbach ist inzwischen ein Rind an einem durch Hundekot verunreinigten Futter verendet.

Gemäß § 11 der Polizeilichen Umweltschutz-Verordnung der Gemeinde Waldbrunn hat der Halter oder Führer eines Hundes dafür zu sorgen, dass dieser seine Notdurft nicht auf Gehwegen, in Grün- oder Erholungsanlagen oder in fremden Vorgärten verrichtet. Dennoch dort abgelegter Hundekot ist unverzüglich zu beseitigen. Zuwiderhandlungen können mit einer Geldbuße bis zu 500 € geahndet werden.

Die Verwaltung bittet um mehr Rücksichtnahme und fordert die Hundehalter deshalb dazu auf, dafür Sorge zu tragen, dass ihre Tiere weder öffentliche noch private Flächen verunreinigen. Sollte dies trotzdem passieren, werden die Halter gebeten, die Spaziergänge entsprechend ausgerüstet anzutreten, dass evtl.  Verunreinigungen unverzüglich beseitigt werden können.

Gleichzeitig bittet die Verwaltung darum, dass Wiesen und Felder während der Wachstumsphase nicht betreten werden.

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