Feuerwehrgerätehaus in Mudau eingeweiht

02.08.10

(Foto: L. Merkle)

Mudau. (lm) Begonnen wurde mit der energetischen Sanierung des Feuerwehrgerätehauses eigentlich schon im Jahre 2006. Schon damals war der Handlungsbedarf klar. Nur fehlten leider die Mittel, um alle notwendigen Punkte in Angriff zu nehmen. Also begann man mit dem Austausch der Hallentore. 2008 folgten neue Fenster und das Eingangselement und wie Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger im Rahmen der Übergabe des jetzt „fast neuen“ Gebäudes erläuterte, konnte man im Hinblick auf das Konjukturpaket II im April 2009 die Architekten Alexandra und Christian Wolfram aus Buchen mit der finalen statischen und energetischen Planung beauftragen.

Dabei wurde festgestellt, dass sowohl im Bereich der Dachdeckung als auch der Fassadenverkleidung Handlungsbedarf besteht. Das Büro Wolfram machte den Vorschlag, bei der Sanierung ein Wärmeverbundsystem mit Dämmung der Dachfläche und der Außenwand im Obergeschoss vorzusehen. Und außerdem sollte als künftige Einnahmequelle auch eine Photovoltaik-Anlage installiert werden.

Der Gemeinderat stimmte den Vorschlägen zu, vor allem im Hinblick auf Zuschussmittel in Höhe von 51.332 Euro aus dem Konjunkturpaket II und 15.000 Euro aus dem Gemeindeausgleichsstock bei Gesamtkosten in Höhe von rd. 154.500 Euro inklusive der PV-Anlage. Und die hat einen Anteil von 55.500 Euro, die sich nach 8 – 10 Jahren amortisiert haben. „Eine gute Entscheidung des Gemeinderates“ nannte der Bürgermeister im Beisein zahlreicher Gäste, darunter neben den Architekten und Holger Münch als Vertreter der Firma Genzwürker auch Ehrenkommandant Franz Petru, Gesamtkommandant Gerd Mayer sowie zahlreiche Vertreter der Feuerwehr, des Ortschafts- und Gemeinderates.

Für Architektin Alexandra Wolfram stand der Dank im Vordergrund. An die Gemeinde mit Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger an der Spitze für den Auftrag, an Christoph Müller für die harmonische gemeinsame Umsetzung, an die Firmen Holzbau Gramlich (Hainstadt), Elektro Genzwürker (Schlierstadt), Piksa GmbH (Schloßau), Elektro-Breunig (Mudau), Blatz GmbH (Hettingen), Lösch GmbH & Co. KG (Offenburg) und Schmitt GmbH (Goldbach) für das problemlose und unfallfreie Zusammenarbeiten von April bis Ende Juni diesen Jahres.

Ortsvorsteher Klaus Erich Schork nannte diese gelungene Maßnahme eine absolut zukunftsweisendes Projekt, dessen intakte Hülle nun auch das Innenleben widerspiegle.

„Wenn es draußen windig war, flatterten die Blätter bei geschlossenem Fenster vom Tisch“, schilderte Gesamtkommandant Gerd Mayer sehr plastisch den Zustand von dieser energetischen Sanierung. Mit einem weiteren Hinweis auf die Wasserflecken an der Decke des Obergeschosses machte er sehr deutlich, wie dringend dieses Maßnahme war und dankte Verwaltung und Gemeinderat für die Befürwortung. Nach einem Rundgang feierte man die offizielle Übergabe in dem „neuen“ Feuerwehrgerätehaus.

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