Breitband-Internet für Seckacher Ortsteile

06.08.10

Die offizielle Abnahme der Breitbandverkabelung für die Ortsteile Großeicholzheim und Zimmern mit Ulrich Kehle vom gleichnamigen Ingenieurbüro aus Neudenau, Bürgermeister Thomas Ludwig, Josef Altmann von der Firma Lorenz-Bau und Roland Bangert von der Gemeinde Seckach. (Foto: Liane Merkle)

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Seckach. (lm) Die Breitbandversorgung mit den damit verbundenen erweiterten Möglichkeiten im Bereich des schnellen Internets rückt nun auch auf dem ,,flachen Land“ immer zielstrebiger voran. So auch in der Gemeinde Seckach, in der die beiden Ortsteile Großeicholzheim und Zimmern demnächst über schnellere Internet-Anbindungen verfügen werden.

Im Zuge der Breitbandinitiative des Neckar-Odenwald-Kreises hat die Gemeinde Seckach im Zeitraum März bis Mai diesen Jahres durch die Firma Lorenz-Bau aus Miltach insgesamt 4.570 Meter Dreifachleerrohr mit einem Glasfaserkabel mit 144 Adern verlegen lassen, womit die beiden Ortsteile Großeicholzheim und Zimmern an das überörtliche Glasfasernetz angebunden wurden.

Wie Roland Bangert vom Bauamt der Gemeinde mitteilt, erfolgten die gesamten Arbeiten so schonend wie möglich im sogenannten ,,Pflug- und Spülbohrverfahren“ sowie über kurze Strecken auch in offener Bauweise. Die Leerrohre sowie das Glasfaserkabel wurden in den beiden Ortsteilen jeweils an zwei Kabelverteiler der Telekom herangeführt. Nachdem die Arbeiten zwischenzeitlich komplett abgeschlossen wurden, trafen sich die Beteiligten zur formellen Abnahme und Inspektion an einem der vier Endpunkte des Glasfaserkabels.

Namens der Gemeinde bedankte sich Bürgermeister Thomas Ludwig sowohl beim Ingenieurbüro Kehle als auch bei der Bau ausführenden Firma für die schnelle und umsichtige Ausführung der Arbeiten, die inklusive aller Nebenkosten zudem innerhalb des veranschlagten Kostenrahmens in Höhe von 250.000 Euro liegen werden. Natürlich vergaß der Bürgermeister auch nicht den Dank an das Land Baden-Württemberg und den Neckar-Odenwald-Kreis, welche mit ihren Fördermitteln maßgeblich zur Finanzierung der gesamten Maßnahme beigetragen hatten. ,,Im Übrigen konnte zwischenzeitlich bereits ein weiterer Zuschussantrag für die Begleichung der Wirtschaftlichkeitslücke an einen Netzbetreiber durch die Gemeinde beim Land Baden-Württemberg gestellt werden“, betonte der Bürgermeister.

Durch den Gemeinderat wurde in der jüngsten Sitzung die Gemeindeverwaltung dazu ermächtigt, den künftigen Netzbetreiber mit den erforderlichen Schritten zur Aufnahme in das schnelle Internet zu beauftragen, sobald die Bewilligung der Zuschussmittel vorliegen. Insgesamt, so Bürgermeister Thomas Ludwig, werden auf diese Weise in den nächsten zwölf Monaten über 60 Ortschaften des Neckar-Odenwald-Kreises an die Datenautobahn angebunden.

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