Neue Service-Dimensionen bei Goldschmitt

10.08.10

Größtes europäisches Zentrum für die Veredelung  von Reisemobilen nahm in Walldürn den Betrieb auf

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Stolzer Hausherr: Geschäftsführer Carsten Stäbler vor dem neu eröffneten Goldschmitt Technik-Center in Walldürn. (Foto: GTC)

Walldürn. (gpm) Viermal größer als bisher präsentiert sich das neue Goldschmitt Technik-Center in Walldürn als Europas größtes Zentrum für die Veredelung von Reisemobilen. Der Erlebnisbetrieb wird durch das Restaurant „Goldschmitt`s“, das Anfang Oktober die Pforten öffnet, einen gut ausgebauten Stellplatz sowie einen in der Branche einmaligen VIP-Service flankiert.

Größer, schöner, besser – das neue Goldschmitt Technik-Center (GTC) hat ohne besondere Einweihungsfeier vor wenigen Tagen den Betrieb aufgenommen. An zahlreichen Freizeitfahrzeugen wurden in den neuen Werkstätten bereits Optimierungsarbeiten vorgenommen. Ziel der beiden Geschäftsführer Carsten Stäbler und Dieter Goldschmitt ist es, das GTC noch mehr als bisher als den Treffpunkt für Reisemobilfahrer in Süddeutschland zu etablieren.

Das Goldschmitt Technik-Center begleitet eine ungewöhnliche Erfolgsgeschichte: Nur vier Jahre nach der Eröffnung im Jahr 2006 war der Servicebetrieb, der nach ursprünglicher Planung nur Produkte aus dem Goldschmitt-Sortiment in Kundenfahrzeuge einbauen sollte, an der Kapazitätsgrenze angelangt. Ohne große Werbung wird das GTC inzwischen von mehr als 2500 Reisemobilfahrern im Jahr angesteuert – mitunter stauten sich die Fahrzeuge vor der rund 600 Quadratmeter großen Werkstatt. Schnell hatte es sich in der Mobilszene herumgesprochen, dass das Team in Walldürn um Werkstattmeister Christian Ertl eine Menge von der Veredelung und Optimierung versteht.

„Uns blieb gar nichts anderes übrig, als auf diese Entwicklung zu reagieren“, begründet GTC-Geschäftsführer Carsten Stäbler die Entscheidung, in ein neues, deutlich größeres Goldschmitt Technik-Center zu investieren. In direkter Nachbarschaft entstanden deshalb für mehr als 2,5 Millionen Euro im Walldürner Gewerbegebiet VIP (Verbands-Industrie Park) neue Gebäude in umweltfreundlicher Niedrigenergiebauweise.

Hinter der internen Bezeichnung „Werk 2“ verbirgt sich das Konzept für das modernste markenunabhängige Reisemobil-Servicezentrum Europas. Das GTC bietet den Goldschmitt-Monteuren nun die Möglichkeit, an bis zu 22 Fahrzeugen gleichzeitig zu arbeiten. Mit rund 2400 Quadratmetern Grundfläche hat sich die Werkstattfläche gegenüber dem nur vier Jahre jungen „Altbau“ glatt vervierfacht.

Ungewöhnlich sind die Dimensionen im neuen GTC 2: In den turnhallenhohen Werkstätten wirken selbst omnibusgroße, reisemobile „Dickschiffe“ eher klein. Grünpflanzen zwischen den langen Fahrzeuggruben und Hebebühnen geben dem neuen Goldschmitt Technik-Center ein ganz spezielles Gepräge. Zuschauen bei der Arbeit ist ausdrücklich erwünscht – so wurde in der der großen Werkstatthalle neben echten Palmen sogar eine große Sitzgruppe eingerichtet.

„Hier haben wir ganz neue Möglichkeiten“, strahlt Hausherr Carsten Stäbler. Alle Arbeiten rund um die Fahrzeugoptimierung, die sich längst nicht mehr nur auf die Goldschmitt-Produkte beschränkt, lassen sich im neuen GTC realisieren. Auch das Leistungsspektrum wurde noch einmal ausgeweitet: So sind nun mit elektronischer Hilfe exakte Spurvermessungen von Fahrzeugen aller Marken und Größen möglich. Und ganz gleich, ob es sich um Fiat Ducato, Mercedes Sprinter oder Ford Transit handelt: Im GTC können Reisemobilchassis aller Art mit Unterbodenschutz versehen und Hohlräume professionell versiegelt werden.

Wenn der Betrieb voll angelaufen ist, sollen sich rund 45 Servicemitarbeiter im GTC um die Kunden und um deren Fahrzeuge kümmern. Zum Goldschmitt-Konzept gehört indessen mehr als die Beschäftigung mit den Freizeitmobilen: dazu zählen auch die Übernachtungsplätze, die für die mobilen Gäste kostenlos sind. Bis zum Frühjahr 2010 soll die in der Industrieparkstraße vorhandene Infrastruktur noch weiter verbessert werden. Geschäftsführer Carsten Stäbler plant, einen Vorzeigeplatz mit zusätzlichen Grünstreifen, Toiletten und Duschen zu schaffen. Zudem sollen die Gäste mit zahlreichen Informationen über Walldürn und die Umgebung versorgt werden. Auch für Treffen von Reisemobilclubs soll das Areal im VIP stärker als bisher genutzt werden: „Die Clubs sind herzlich willkommen“, betont Carsten Stäbler. Erste Anmeldungen aus ganz Europa liegen bereits vor.

Den Gästewohl soll auch das neue Restaurant „Goldschmitt’s“ dienen, das Anfang Oktober eröffnet wird. Es liegt gerade einmal 50 Meter vom neuen GTC 2 entfernt. Das Bistro mit rustikaler Odenwälder Küche und leichter Kost soll sich nach den Wünschen von Firmengründer Dieter Goldschmitt zum Treffpunkt in der mobilen Szene sowie von Einheimischen entwickeln. Weil er weiß, dass viele Reisemobilisten nach einer Übernachtung auch ein Frühstück wünschen, wird dieser Service auch im neuen „Goldschmitt’s“ angeboten.

In dem Restaurantgebäude soll auch die neue Goldschmitt-Akademie einziehen, in dem das Unternehmen seine Industrie- und Handelskunden aus aller Welt in Sachen Technik, Schulung und Service fit machen möchte.

Einmalig in der Reisemobilbranche ist eine ganz spezielle VIP-Offerte: Wer will, kann in Kürze im neuen GTC eine VIP-Behandlung ganz besonderer Art buchen: Sie beinhaltet den Service in einem separaten VIP-Werkstattbereich, Gutscheine für das neue Restaurant sowie die freie Nutzung eines klimatisierten Fiat 500 für die Zeit des Aufenthaltes im GTC. Als besonderes „Bonbon“ gibt es obendrein eine hochwertige Goldschmitt-Jacke.

„Wir sind für die Zukunft gut gerüstet“, ist sich Carsten Stäbler sicher, „von unseren Kunden haben wir gehört, dass die Ideen gut ankommen.“ Und wenn das neue „Werk 2“ in Walldürn in vier Jahren wieder zu klein sein sollte? „Dann“, lacht Carsten Stäbler, „vergrößern wir eben noch einmal. Wir haben noch große Geländereserven…“

Infos im Internet:
www.goldschmitt.de

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