Die Fahrwerkstechnik der Zukunft

18.08.10

Im Fokus auf dem Caravan-Salon 2010

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Beim HP-Fahrwerk werden herkömmliche Federn und Stoßdämpfer durch einen Hydraulikzylinder und eine mit Stickstoff gefüllte Federkugel ersetzt. (Grafik: Goldschmitt)

Düsseldorf. Auf dem Caravan-Salon 2010 in Düsseldorf geben Goldschmitt und Concorde den Besuchern einen Ausblick in die Zukunft: Vorgestellt wird die Studie des ersten hydropneumatischen Fahrwerks für Reisemobile, das ein Nonplusultra an Fahrkomfort und -sicherheit bieten soll. Ein Prototyp wird auf den Straßen Europas intensiv in der Praxis getestet.

Wer hinter den Radkasten des Luxusreisemobils auf dem Iveco Daily-Chassis blickt, entdeckt Ungewohntes: Nicht Blatt- oder Spiralfedern und auch keine Luftbälge stützen die  Achsen ab – stattdessen ist jedes Rad durch den Kolben eines Hydraulikzylinders mit einer Federkugel verbunden. Es ist das erste hydropneumatische Fahrwerk, das in einem Wohnmobil zum Einsatz kommt.

Die Goldschmitt techmobil AG, Reisemobilhersteller Concorde und Entwicklungspartner Hydac haben sich zusammengetan, um diese  revolutionäre Technik für Freizeitfahrzeuge zur Serienreife zu bringen. Bei dem hydropneumatischen (HP-) Fahrwerk übernehmen Öl und Stickstoff die Federung und die Dämpfung. Das Ergebnis sind Fahreigenschaften, die sogar den Komfort der Vollluftfederungen noch übertreffen. Die Sicherheit wird bei  der Zukunftstechnik ganz groß geschrieben, da sich das Fahrwerk im Millisekundenbereich an Belastungen anpasst, wie sie etwa bei Kurvenfahrten oder bei unfreiwilligen Ausweichmanövern entstehen.

Kernstück des Systems ist der Hydraulikzylinder, der mit einer Federkugel verbunden ist. Diese mit Stickstoff gefüllte Kugel stellt das eigentliche Federsystem dar. Durch Druck und Gegendruck wird sichergestellt, dass sich die großvolumigen Freizeitfahrzeuge auch bei hoher Beladung immer in der Ideallage befinden und die bestmögliche Straßenlage in allen Fahrsituationen erzielt wird. Das System ersetzt sowohl herkömmliche Federn als auch Stoßdämpfer und arbeitet durch seine ständige Druckzuführung spielfrei. So wird jederzeit eine voll wirksame Dämpfung gewährleistet.

Über die revolutionäre Fahrwerkstechnik informieren Goldschmitt (Halle 13) und Concorde (Halle 14) auf dem Caravan-Salon 2010 in Düsseldorf.

Infos im Internet:
www.goldschmitt.de

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