90 Jahre FFW Großeicholzheim

22.08.10

(Foto: Liane Merkle)

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Großeicholzheim. (lm) „Feuerwehr Großeicholzheim lässt nichts anbrennen“ lautete die Überschrift beim 60-jährigen Jubiläum und Bürgermeister Thomas Ludwig bestätigte im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten, dass sich hieran auch 30 Jahre später nichts geändert hat. Man könne sich auf die kompetente und engagiert Wehr verlassen, die sich ihrer Tradition bewusst sei, und darum Wert lege auf einen Festakt zum 90. Geburtstag der aktiven und zum 40. der Jugendwehr.

Im Beisein zahlreicher Gäste, darunter Kreisbrandmeister Rainer Dietz, Gesamtkommandant Roland Bangert, Ortvorsteher Reinhold Rapp und Abordnungen der Wehren aus Mengelsdorf-Biesig und Seckach ging das Gemeindeoberhaupt nach der Begrüßung durch Abteilungskommandant Holger Mackert auf die Chronik der Feuerwehr Großeicholzheim ein (wir berichteten).

Als Besonderheiten für diese Abteilungswehr nannte er die über achtjährige gelebte Partnerschaft mit der Ortswehr Mengelsdorf-Biesig, die sich unter anderem ausdrücke durch die Umbenennung des Vorplatzes des Feuerwehrgerätehauses in „Mengelsdorf-Biesig-Platz“ sowie die liebevolle Inobhutnahme des altehrwürdigen Robur LO durch die Großeicholzheimer. Des weiteren sei zu nennen die frühzeitige Gründung der Damenabteilung“ im Jahre 1977, die Tatsache, dass die Wehr eine stellvertretende Abteilungskommandantin hat, was weit über unsere Gemeindegrenzen ziemlich einmalig sein dürfte, sowie die regelmäßige Beschaffung moderner Fahrzeuge und Ausrüstungsgegenstände, woran sich die Wehr selbst immer wieder stark finanziell beteiligte oder unzählige freiwillige Arbeitsstunden erbringe.  In diesem Zusammenhang wiederholte Ludwig das Versprechen der Gemeinde zur Umsetzung des Fahrzeugbeschaffungskonzepts 2012, welches für die Abteilung Großeicholzheim eine Ersatzbeschaffung für das aus dem Jahre 1984 stammende Tragkraftspritzenfahrzeug vorsieht.

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[nggallery id=45] Fotos: Liane Merkle

Ortsvorsteher Reinhold Rapp hob in seinem Grußwort die Früchte der intensiven und frühzeitigen Jugendarbeit  hervor, die heute größtenteils in der Stammbesetzung zu finden seien. Diesem Lob schloss sich Kreisbrandmeister Rainer Dietz, der ergänzte: „Ohne die freiwillige Feuerwehr könnten wir den Dienst an der Bevölkerung gar nicht leisten“.

Sein besonderer Dank richtete sich an die Jubelwehr für ihren engagierten ehrenamtlichen und finanziellen Einsatz bevor er die Verdienste von drei Feuerwehrmännern mit Urkunden würdigte. Die erfolgreiche Teilnahme an der harten Ausbildung im mobilen Brandcontainer wurde dabei Manfred Hausamen und Mike Eberle mit Urkunden bescheinigt. Für 25 Jahre im aktiven Dienst wurde Christian Wolf ausgezeichnet. Weitere Würdigungen übernahm dann Abteilungskommandant Holger Mackert, der die drei Jugendwehrgründungmitglieder, dich noch heute in der aktiven Wehr ihren Dienst tun, auszeichnete. Es waren dies Friedrich Kort, Otmar Hoffmann und Robert Knoll. Mackert betonte dabei, das die heutige Jugendwehr – wie bei der Gründung – aus 14 Jugendlichen im Alter zwischen 8 und 18 Jahren besteht und von Mike Eberle und Friedrich Kort geleitet wird und ihren hohen Ausbildungsstand im Rahmen einer Schauübung am Nachmittag bewiesen hatte (wir berichteten).


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