Hilfsaktion für Straßenkinder

Katholischen Frauengemeinschaften sammeln 13.631 Euro

Verteilung von Hilfsgütern an Kinder in Rumänien. (Foto: Regina Köhler)

Odenwald-Tauber. (rk) In ihrer Hilfsaktion 2010 spendeten Kath. Frauengemeinschaften der Region Odenwald-Tauber 13.631 Euro für Projekte in Rumänien und Sarajevo.

„Mit unfassbar großer Freude habe ich die großzügige Spende in Empfang genommen“, schreibt Frau Irmgard Rösch, die mit diesem Geld den Weihnachts-Hilfstransport nach Oradea in Rumänien finanzieren konnte. Die Transportkosten für einen LKW belaufen sich auf nahezu 2000 €, allein für die Autobahngebühren müssen 650 Euro pro Fahrzeug bezahlt werden. Fünf Vierzigtonner konnten auf den Weg gebracht werden beladen mit Hilfsgütern wie Kleidung, Bettwäsche, Lebens- und Pflegemittel, Medikamenten und Mobiliar. Die ehrenamtlichen deutschen Helferinnen und Helfer brachten die Güter direkt dorthin, wo sie am nötigsten gebraucht werden, zu Kinder- und Altenheimen, zu Schulen und Straßenkinderprojekten. Vieles in Rumänien hat sich durch die Hilfe positiv verändert, doch die Not ist auch heute noch groß, besonders in den Landregionen. Die armen Bevölkerungsschichten leiden unter massiv erhöhten Lebensmittelpreisen, erhöhter Mehrwertssteuer, sinkenden Löhnen und Renten (sofern man überhaupt eines hiervon hat). In dieser Situation muss auch die unmittelbare Lebensmittelhilfe wieder verstärkt werden.

Dieser Artikel ist mir was wert: [flattr btn=“compact“ tle=“Hilfsaktion für Rumänien und Sarajevo“ url=“//www.nokzeit.de/?p=8975″] „Jeden Tag eine warme Mahlzeit und ein Pfund Brot“, das ist das Hauptziel der drei Suppenküchen in Sarajevo, die der Verein „Antoniusbrot e.V.“ betreibt – auch mit Hilfe von Spenden aus unserer Region. Bis zu 1000 sozial schwache Menschen und Familien ohne grundlegende Lebensbedingungen werden dort versorgt. Älteren und bewegungsunfähigen Menschen wird das Essen auch nach Hause gebracht. Neben der lebensnotwendigen Versorgung mit Nahrung ermöglichen die Suppenküchen soziale Kontakte und gegenseitige psychologische Unterstützung. Bosnien-Herzegowina ist ein Nachkriegsland, in dem es immer noch Intoleranz und Konflikte zwischen ethnischen Gruppen gibt.
Die täglichen Begegnungen mit Menschen anderer Nationalitäten in den Suppenküchen sind ein kleiner Beitrag zu Vergebung und Versöhnung unter den Völkern.

Den Frauengemeinschaften und allen Gemeindemitgliedern, die großzügig diese Hilfsaktion unterstützt haben ein herzliches „Vergelt´s Gott“ im Namen der bedürftigen und vergessenen Menschen in Rumänien und Sarajevo!

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