Nandu flüchtet durch Waldbrunn

(Foto: Bernd Kisling)

Waldbrunn. Ihren Augen trauten vielen Waldbrunner am vergangenen Mittwoch nicht, als ihnen auf der L 524 in Strümpfelbrunn (Nähe Penny-Markt) ein leibhaftiger Nandu entgegen kam. Auch der Fahrer eines Post-LKW musste sein Fahrzeug abbremsen, da der südamerikanische Laufvogel den Verkehr blockiert.

An der Kreuzung nach Mülben angekommen, überquerte das Tier die Wiese, um auch dem Ortsteil Mülben einen Besuch abzustatten. Dort konnte der Besitzer seinen Vogel wieder einfangen.

Dieser war zuvor gemeinsam mit einem Gefährten aus dem heimischen Gehege in Weisbach ausgebrochen, nachdem dort ein Fuchs auf Nahrungssuche für Unruhe unter den Vögeln sorgte. Aufgeschreckt suchten die straußenähnlichen Tiere, die bis zu 60 km/h schnell laufen können, das Weite.
Während der eine Nandu nun wieder in seinem Gehege versorgt wird, fehlt vom zweiten Laufvogel jede Spur.

Dieser Artikel ist mir was wert: [flattr btn=“compact“ tle=“Nandu flüchtet durch Waldbrunn“ url=“//www.nokzeit.de/?p=9999″] Als Allesfresser kann der flüchtige Nandu auch in unseren Breiten überleben, in dem er breitblättrige Pflanzen, aber auch Samen, Früchte, Wurzeln, Insekten und kleine Wirbeltiere verspeist. Auch hiesige Temperaturen scheint den Vögeln nicht zu schaden, wie eine größere Population bei Lübeck beweist (s. Wikipedia).

Wer eine entsprechende Beobachtung macht, kann sich gerne mit der Redaktion unter Tel.: 06274-95290 bzw. per Mail unter redaktion@NOKZEIT.de in Verbindung setzen. Wir werden umgehend den Eigentümer benachrichtigen.

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(Foto: Bernd Kisling)

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