Wettergott war ein Schlotfeger

22 Zugnummern beim Seggemer Gaudiwurm

(Foto: Liane Merkle)

Seggi, Helau! (lm) Derzeit legen sie jedes Jahr am Umzug noch eins drauf, die Seggemer Schlotfeger. Und am heutigen Faschingsdienstag war der Wettergott den Narren wohl im ganzen Terrain des Narrenrings absolut hold. Er geizte nicht mit wärmenden und stimmungsaufhellenden Sonnenstrahlen und sorgte so dafür, dass auch der letzte Tag dieser wirklich langen Narretei ein erfolgreicher wurde.

Dieser Artikel ist mir was wert: [flattr btn=“compact“ tle=“Wettergott war ein Schlotfeger“ url=“//www.nokzeit.de/?p=10005″] Immerhin 22 Gruppen, Wagen und Gruppierungen machten den Seggemer Gaudiwurm aus, der hunderte aus dem närrischen Volk des Einzugbereichs angelockt hatte. Neben den Schlotfeger-Musikanten begleitete die Jugend des Lohrbacher Spielmannszug den attraktiven Zug musikalisch mit viel Schwung. Große Fußgruppen bildeten neben den Seggemer Schlotfegern, den Großeicholzheimer Schnäischittlern und Zimmerner Fugschelöchern auch die Klingeteufel, die Beddemer Hanmertli und die Morrehexen.

Fotostrecke(Fotos: Liane Merkle) [nggallery id=92]

Wobei die einheimische Truppe zusammen mit allen Garden und dem Elferrat die Spitze des Zuges anleitete. Weitere Attraktionen waren die Großeicholzheimer Gruppen „Maus“ und „Goweddls“, die als Kannibalen und Rockerbräute Aufsehen erregten. Etwas Besonderes mit kühlen Gedanken hatten sich sowohl die Fußballer als auch die Gymnastikgruppe des SVS einfallen lassen, und bei AWW konnten mitmachen „Alle Wo Wollen“. Als futurische Raumstation präsentierte sich die Feuerwehr Buchen und der Seggemer Gemeinderat hat größte Bedenken wegen der bevorstehenden Flutung der Gemeind.

Als besondere Überraschung und Motivationsschub hatte man außerdem ein Prinzenpaar präsentieren können, wie es so schnell kein zweites gibt: Ihre Lieblichkeit Prinzessin Markus Kaufmann und seine Tollität Prinz Bernd der Beste.

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