MdB Gerig: Einführung von E10 richtig

„Bei aller Dramatik – jetzt besonnen handeln“

Alois Gerig will den Ausbau erneuerbarer Energien konsequent weiterverfolgen. (Foto: privat)

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Alois Gerig hat sich nach der Naturkatastrophe in Japan bestürzt über das Ausmaß der Schäden gezeigt. „Das Leid der Menschen ist unfassbar groß – es ist richtig, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel Japan deutsche Hilfe zugesagt hat – wir alle sollten im Rahmen unserer Möglichkeiten helfen“, so Gerig. Aufgrund der nuklearen Folgen der Katastrophe könne man in Deutschland nicht weitermachen wie bisher: „Die Sicherheit aller, auch der deutschen Kernkraftwerke, gehört auf den Prüfstand.“

Gerig begrüßte die Entscheidung der Bundesregierung, die Laufzeitverlängerung für deutsche Kernkraftwerke für drei Monate auszusetzen. „Das gibt uns Zeit, die Katastrophe in Japan auszuwerten und die Schlussfolgerungen für Deutschland zu ziehen.“ Zwar leistet die Kernenergie als Brückentechnologie einen wichtigen Beitrag zur Stromversorgung in Deutschland, doch habe Sicherheit absoluten Vorrang. Für Schnellschüsse sieht Gerig aber keinen Bedarf: „Ein überstürztes Abschalten der deutschen Kernkraftwerke bei gleichzeitigem Einkauf ausländischen Atomstroms kann nicht die Antwort auf die Katastrophe sein.“

Dieser Artikel ist mir was wert: [flattr btn=“compact“ tle=“MdB Gerig – Besonnen handeln – E10 ist richtig“ url=“//www.nokzeit.de“]Gerig warnt davor, dass die Opposition die dramatische Lage im japanischen Kernkraftwerk Fukushima jetzt für den Landtagswahlkampf ausnutzt. „Man kann nicht einerseits die sofortige Abschaltung aller Kernkraftwerke fordern und andererseits den umweltfreundlichen Kraftstoff E 10 ablehnen!“ Abgesehen von den Problemen bei der Markteinführung hält Gerig E10 für eine gute Sache: „Mit E10 werden nicht nur Treibhausgase reduziert, dieser Kraftstoff ist auch technisch einsatzreif – weit über 90 Prozent der Motoren vertragen E10.“ In den USA werde dieser Kraftstoff seit vielen Jahren problemlos eingesetzt. Die häufig vorgetragene Kritik, der für E10 notwendige Anbau pflanzlicher Rohstoffe gehe zu Lasten dem Nahrungsmittelproduktion, ist für Gerig nicht stichhaltig. Laut einer Studie der Weltbank werden nur 1,3 Prozent der weltweiten Ackerfläche für die Produktion von Biokraftstoffen genutzt. „Bis vor drei Jahren mussten bei uns die Landwirte einen Teil ihrer Flächen wegen Überproduktion per Verordnung stilllegen“, so der Abgeordnete. Nach wie vor sieht Alois Gerig im Ausbau der erneuerbaren Energien ein großes Potential für die regionale Wertschöpfung im ländlichen Raum!

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1 Kommentar

  1. der agrarlobbyist gerig mißbraucht also japan, um E10 zu rechtfertigen. da muß man erstmal drauf kommen!

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