JU bekam ihr „Fett weg“

Claudia Roth happy Dank der Zeitschrift „Bravo“ und Minister Rainer Brüderle

Unser Bild zeigt die Bundesvorsitzende Claudia Roth (2.v.re.) in der Mosbacher Altstadt, wo sie für die Wahl der grünen Landtagskandidatin Simone Heitz (Mitte) warb. (Foto: Markus Schwab)

Mosbach. (bd) „So eine schöne, sonnige Stadt“ waren Claudia Roths erste Worte auf dem sonnenüberfluteten Mosbacher Marktplatz, wo sie mit Simone Heitz zum „Endspurt für GRÜN-Roth“ angetreten war. Neben einer stattlichen Zuhörerschaft hatte die Bundesvorsitzende von Bündnis90/Grüne auch Landrat Dr. Achim Brötel angelockt, mit dem sie sich entspannt unterhielt und dessen Offenheit für regenerative Energien sie eingangs ihrer Rede mit der Bemerkung er sei weiter als viele andere in seiner Partei, nachdrücklich lobte.

Dann kam die Augsburgerin auf zwei Gründe ihres aktuellen Optimismus zu sprechen – Brüderle und „Bravo“. Am Vormittag verbreiteten die Medien das protokollierte Hintergrundgespräch des Bundeswirtschaftsministers Brüderle beim BDI, wo er eingestand, dass Regierung um Kanzlerin Angela Merkel nicht rational handle und das Atommoratorium nicht dem tatsächlichen Ausstiegswillen der schwarz-gelben Koalition geschuldet sein, sondern lediglich die eigenen Wahlchancen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz erhalten soll.

Claudia Roth zeigte sich von den hektischen Dementis aus Berlin, wo FDP-Minister Rainer Brüderle unter schallendem Gelächter des Bundestags bekundete, lediglich „falsch protokolliert“ worden zu sein, weder überzeugt noch beeindruckt.

Eine weitere historische Entwicklung belegte sie vor Ort. Erstmals in seiner 55-jährigen Geschichte hatte die Teenie-Postille Bravo keinen Star im Mittelposter abgelichtet. Zur Überraschung vieler Leser, aber auch zu ihrer eigenen habe die Redaktion, die Generationen bundesdeutscher Teenager beim Erwachsen werden begleitete, die Sonne mit „Atomkraft – Nein Danke!“ in die Heftmitte gestellt. Für die ehemalige Ton-Steine-Scherben-Managerin, die immer noch im Pop-und Showgeschehen zu Hause ist, ein Fingerzeig.

Prominente Würdigung fand auch ein „Offenen Brief“ von Grüner Jugend und Jusos auf die Erstwähleraktion der Jungen Union Neckar-Odenwald. „Ich komm ja viel rum, in ganz Deutschland, aber so etwas daneben Liegendes habe ich noch nirgends gesehen. Das hat mit ernsthafter Politik gar nix zu tun, und witzig ist es auch nicht!“

Simone Heitz fasste Roths Worte und den Beifall zusammen in ihrem Schlussapell: „Keine Stimme verschenken. Aussteigen – Abwählen – Grün wählen!

Danach rockten die „prank fanatix“ nochmals los, während Claudia Roth, sehr ungewöhnlich bei einer grünen Veranstaltung, reichlich Autogrammewünsche erfüllen musste.

Und zum Schluss lud Simone Heitz die Besucher zur Grünen Wahlparty ein, die am Sonntag, 27.03.11, ab 18:00 Uhr, im Mosbacher Brauhaus steigen soll. Mit „prank fanatix“ soll dann der Wahlsieg gefeiert werden.

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Die prominenten Grünen-Politikerin Claudia Roth zog zahlreiche Zuhörer an. Darunter auch Landrat Dr. Achim Brötel. (Foto: Markus Schwab)

Infos im Internet:
www.simone-heitz.de

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2 Kommentare

  1. Und vergeßt die FDP nicht! Der Waffennarr Goll – die schwäbische Sarah Palin – muß aus dem Kabinett verschwinden!

  2. Jaaaawooooohhhllll…..wir haben es geschafft! Wir haben zwar nichts gerissen und können auch nix dafür….aber so ist das Leben….
    jaaawooohhhlll….jetzt wird alles besser!

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