Heimaterde für den Deutschen Bundestag

Alois Gerig bereichert Kunstwerk im Reichstag. (Foto: privat)

Berlin. (or) Für den CDU-Bundestagsabgeordneten Alois Gerig war es ein besonderes Ereignis: Am Wochenende konnte er viele ihm vertraute Gesichter an seinem Arbeitsplatz in Berlin willkommen heißen. Aus seinem Heimatort Höpfingen waren zahlreiche Bürgerinnen und Bürger in den Reichstag gekommen. Mit im Gepäck hatten sie einen Eimer Erde vom „Gerigsacker“ auf dem Schlempertshof – diese Erde wurde Teil des Kunstwerks „DER BEVÖLKERUNG“, das von Hans Haacke im nördlichen Lichthof des Reichstagsgebäudes gestaltet wurde.

Alois Gerig streute unter dem Beifall der Höpfinger Gäste den mitgebrachten Heimatboden in den 21 mal 7 Meter großen Kasten, in dessen Mitte – umrankt von mittlerweile über dreißig wildwuchernden Pflanzenarten aus der ganzen Republik – in weißen Leuchtbuchstaben die Worte „DER BEVÖLKERUNG“ stehen. Alois Gerig: „Seit zwei Jahren hatte ich immer das feste Vorhaben, ein Stück meiner Heimat in Berlin als Teil des Kunstwerks zu verewigen – ich freue mich, dass dies nun im Beisein von Bürgerinnen und Bürgern meiner Heimatgemeinde geschehen ist.“ Angeführt wurde die Besuchergruppe aus Höpfingen vom Bürgermeister der Gemeinde, Ehrenfried Scheuermann.

Im Rahmen dieses Kunstprojekts können Abgeordnete Erde aus ihren Wahlkreisen mitbringen und dem Kunstwerk hinzuzufügen. Das Zusammentragen der Wahlkreiserde durch die Abgeordneten bekräftigt die Zusammengehörigkeit aller Regionen Deutschlands und die Feststellung, dass die im Parlament verhandelten Fragen alle Menschen im Land – also der gesamten Bevölkerung – gleichermaßen betreffen.

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Zu dem im Reichstag befindlichen Kunstwerk „DER BEVÖLKERUNG“ gehört nun auch Erde aus dem Wahlkreis Odenwald-Tauber: Zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern aus Höpfingen fügte der Bundestagsabgeordnete Alois Gerig dem Kunstwerk ein Eimer Heimaterde hinzu. (Foto: privat)

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