Von Dali bis Schubert

Kultur, Philosophie und Kunstgeschichte im Herbstsemester der VHS

Mosbach: Mit der Ausstellung „Palimpsest, drunter und drüber“, eröffnet die VHS Mosbach  bereits am Freitag, 16. September ihr Herbstsemester mit Malerei des Künstlers und Journalisten Peter Lahr. Eingeladen hierzu sind auch alle Dozenten der VHS – eine gute Möglichkeit der Begegnung und des Austausches zum Semesterstart. Mit „Schubert-Liedern –variiert“ findet am Dienstag, 27. September erstmals eine Zusammenarbeit mit der Mosbacher Konzertgemeinde statt. Deren Vorsitzender, Christof Roos sitzt selbst am Flügel und begleitet Rachel Rickert bei Variationen über verschiedene Lieder des großen Komponisten. Die musikalische und inhaltliche Erläuterung kommt bei dem kürzlich pensionierten Musiklehrer natürlich keineswegs zu kurz, wozu der Abend auch gedacht ist, denn die Konzertgemeinde hat in der kommenden Saison  auch Schubert ins Programm genommen und möchte im Vorfeld ihren Mitgliedern etwas zur „geistigen Erbauung“ bieten. Karten gibt es bereits jetzt im Vorverkauf bei der VHS am Obertor. Hintergründliches bietet auch die Veranstaltung „Helles Lied vor dunklem Grund“ am 3. November, die gemeinsam mit der Musikschule stattfindet und sich mit der Historie des im Herbst geplanten Musicals „The Sound of Music“ beschäftigt – für Mitwirkende und Interessierte gleichermaßen gedacht.

Das VHS-Kammerorchester ist am Sonntag, 16. Oktober mit seinem großen Jahreskonzert  wie immer in der Stiftskirche zu Gast. Die VHS-Theaterbühne „Die Maske“ feiert mit der Komödie „Napoleon lebt“ am Wochenende 22. und 23. Oktober Premiere im Rathaussaal. Weitere Aufführungen finden im Gasthaus „Krone“ in Diedesheim am 29. und 30. Oktober statt.

Frauenrollen bei Heinrich von Kleist beleuchtet Dorothee Roos in einem Seminar über zwei Abende (23. und 30.11.) anlässlich des 200.Todestages des Dichters. Der Malerfürst Salvador Dali steht im Mittelpunkt eines Vortrages von Monika Nüsch am !5. November. Er stimmt auf die zehn Tage später stattfindende Besichtigungsfahrt ins Museum im Schafstall Neuenstadt ein. Dort wird ab Oktober eine große Ausstellung mit Werken des wohl größten Künstlers des Surrealismus gezeigt.

Zu Blues und Ragtime lädt die VHS am Sonntag, 29. Januar ein. Robert Kaiser (Piano) entführt seine Zuhörer quasi von Chicago über das Delta nach New Orleans, verleiht dem Blues nicht nur Stimme sondern auch originale Gestalt.

Im Übrigen bietet die Reihe „Kultur in Limbach“ unter dem Dach der VHS wieder Kabarett – diesmal kommen die „Schwäbische Schwertgosch“ LinkMichel (3. Oktober), die Walldürner Kabarettistin Ann-Kathrin Schneider mit ihrem Programm „Ehe oder eher nicht“ (22. Oktober) und die A-cappella-Comedie „Maenner ohne Nerven“ (5. November) nach Limbach.

Dieser Artikel ist mir was wert: [flattr btn=“compact“ tle=“Von Dali bis Schubert“ url=“http://www.NOKZEIT.de/?p=15329″]  Für philosophisch Interessierte wird das Cafe „Zwei-Stein“ am Samstagnachmittag eine Fortsetzung finden. Beginnend am 22. Oktober findet es einmal monatlich statt. Die drei Nachmittage stehen unter dem Titel „Philosophie heute“ und beleuchten das Verhältnis der Philosophie zur Naturwissenschaft und zur Religion. Die Leitung des Gesprächskreises hat wiederum Hans-Th. Flory aus Heidelberg.

Der Erfolgsautor Markolf H. Niemz ist bereits  zum wiederholten Mal bei der VHS Mosbach zu Gast (Mittwoch, 19. Oktober, Rathaussaal), diesmal im Rahmen der Mosbacher Buchwochen. Der Physiker und Medizintechnikprofessor an der Uni Heidelberg trägt über sein neuestes Buch „Bin ich, wenn ich nicht mehr bin?“ vor und stellt dabei interessante Thesen zur Ewigkeit und zum Leben nach dem Tod auf.

Mit der „VHS-Tele-Uni“ greift Mosbach ein altes und zugleich neues Feld auf. Per Videoübertragung werden einmal monatlich mittwochs Vorlesungen zur Geschichte von der Uni Tübingen übertragen. Die erste Tele-Uni- Veranstaltung findet am 12. Oktober um 19 Uhr zum Thema „Seuchen in der Antike“ statt. Die Vorlesungsreihe ist nur im Paket buchbar und umfasst fünf historisch interessante Themen mit namhaften Professoren.

Wieder neu belebt wurde die Reihe „Zur Marktzeit“ um 10 Uhr am Samstag Vormittag, diesmal jedoch mit Seminarcharakter. Zur „Monadologie“ von Gottfried Wilhelm Leibniz (15. Oktober) sowie über Freiheit und Unfreiheit (21. Januar) referiert Andrea Gründling aus Eberbach.

Zu allen erwähnten Vorträgen und Seminaren kann man sich über die Webseite oder bei der VHS-Geschäftsstelle am Obertor, Hauptstr. 96, Telefon: 06261-12077, E-Mail: info@vhs-mosbach.de informieren und anmelden. Das druckfrische neue Veranstaltungsprogramm ist ab sofort erhältlich.

Infos im Internet:
www.vhs-mosbach.de

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