Besucherstrom auf Seckachs Dach

von Liane Merkle

Waidachshof. Der Besucherstrom riss nicht ab, die Sonne strahlte mit den vielen Ausstellern und vor allem mit Richard Kolbenschlag um die Wette. Als „Dach der Gemeinde Seckach“ wird der Waidachshof bezeichnet und als Gastgeber seines inzwischen 7. Hoffestes stand er für unzählige Besucher am vergangenen Wochenende im Mittelpunkt des Interesses.

Hauptorganisator Kolbenschlag zeigte sich erfreut über die gute Resonanz und den immer größer werdenden Fanclub des Waidachshofer Hoffestes, bei dem die „Gläserne Produktion“ immer mehr in den Vordergrund rückt. Regionale Produkte wie Nudeln, Ziegenkäse, Fleisch- und Wurstwaren, Äpfel, Honig, Kartoffeln, Zierkürbisse in alles Versionen und Größen, Gewürze, Schnäpse, Liköre, Weine und Süßwaren. Aber auch Kunst und vor allem Kunsthandwerk waren präsent.


Beispielsweise mit der Billigheimer Stickmamsell und ihrer großen Auswahl an Wolle und fertigen Strickprodukten, der Eberstädter Spinnstube mit den verschiedenen Wollverarbeitungsstadien und Fertigprodukten, Mudauer Holzwaren als Vogelhäuschen, Windmühlen, Pilzen und vielem mehr, einer Filzerin und ihren Hüten und anderen Besonderheiten sowie einem Korbmacher. Ebenso lockten Kaffee und Kuchen sowie Hausmannskost bei Werner Keller, thailändische Köstlichkeiten bei Kurt Keller und Churasco oder Besenspezialitäten bei Richard Kolbenschlag.

Dieser dankte seinen Kollegen Kurt und Werner Keller, die als 2. und 3. „K“ das Hoffest mit bestreiten und ihren Anteil am Erfolg haben. Sein besonderer Willkommensgruß ging an Bürgermeister Thomas Ludwig, Ortsvorsteher Josef Ackermann  und Reichenbachs „Außenminister“ Andreas Schmolke, der mindestens einmal im Jahr die Partnergemeinde besucht und meinte, „ich bin sehr glücklich, dass ich dieses Mal das Hoffest erwischt habe“.

Bürgermeister Thomas Ludwig betonte erfreut, dass das Waidachshofer Hoffest bereits eine unverzichtbare Traditionstelle im Kulturkalender der Gemeinde eingenommen habe und den Konsumenten in der „Gläsernen Produktion“ die Quellen der Produkte näher bringe. Schließlich sei es kein Geheimnis, dass so manches Stadtkind der Meinung ist, das wächst alles im Supermarkt nebenan.

„Mein herzlicher Dank gilt den drei „Ks“ vom Waidachshof mit Richard Kolbenschlag als zentralem Motor an der Spitze sowie allen Standbeschickern aus dem Neckar-Odenwald-Kreis und weit darüber hinaus.

Nach dem schon traditionellen Mostfass-Anstich erklärte er das Hoffest für offiziell eröffnet und machte abschließend auf die interessanten Traktoren der unterschiedlichsten Epochen aufmerksam auf der benachbarten Wiese aufmerksam.

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Bürgermeister Thomas Ludwig (2.v.re.) freut sich über die drei „Ks“ vom Waidachshof, dem „Dach von Seckach“. (Foto: Liane Merkle)

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