Ohne Druck ins neue Jahr gelaufen

8. Silvesterlauf in Eberbach

Eberbach/Waldbrunn. Bereits zum achten Mal hatten TV Eberbach und VfR Waldkatzenbach zum Silvesterlauf nach Eberbach geladen und 60 Läuferinnen und Läufer waren dieser Einladung gefolgt, um den letzten Tag des Jahres beim längst traditionellen Silvesterlauf ausklingen zu lassen. Die Veranstaltung wurde erneut vom „Vater“ des Silvesterlaufs Mountainbiker Fritz Kaufmann organisiert, der hierfür mit einem Präsent bedacht wurde.

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Als Läufer hatte Kaufmann bereits an vielen Silvesterläufen teilgenommen, bevor er am letzten Tag des Jahres keine weiten Strecken mehr fahren wollte, um an Läufen in ganz Süddeutschland teilzunehmen. Da auch das Startgeld für die lauffreudige Familie immer teurer wurde, kam er auf die Idee, in seiner Heimatstadt Eberbach selbst einen solchen Lauf auszurichten.

Der Lauf sollte nach Gesprächen mit den Funktionären von TVE und VfR aber ohne Zeitnahme und Wettbewerb stattfinden, vielmehr geht es bekm Eberbacher Lauf um kameradschaftliche Begegnung über die Sportarten hinweg.

Und so liefen trotz wenig winterlichem Schmuddelwetter am Silvestertag wieder viele gut verpackte  Akteure jeglichen Leistungsvermögens gemeinsam vom Turnerheim los, um am Kanalweg entlang in Richtung Gaimühle zu laufen. Hatte es bei der letzten Auflage noch Neuschnee gegeben, mussten die Sportlerinnen und Sportler in diesem Jahr den Pfützen ausweichen.

Nach 10 Kilometern bzw. 60 Minuten Laufzeit trafen sich alle Läuferinnen und Läufer wieder am Ausgangspunkt, um das Jahr in der gemütlichen Bar des Turnerheims bei Kaffee, Glühwein, Punsch und Sekt ausklingen zu lassen.

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Auch in diesem Jahr begrüßte Fritz Kaufmann (vorne rechts) als „Vater” des Eberbacher Silvesterlaufs wieder viele Teilnehmer aus der Region. (Foto: Gerhard Reinmuth)

© www.NOKZEIT.de


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