„Quantensprung“ in Diagnose und Behandlung

Medizintechnik vom Feinsten in Form eines hochmodernen Endosonografiegerätes unterstützt künftig die Abteilung für Innere Medizin und hier besonders die Gastroenterologie an den Neckar-Odenwald-Kliniken in Buchen – sehr zur Freude von Chefarzt Dr. Rüdiger Mahler (links neben dem Gerät) und seines Teams. (Foto: LRA)

Buchen. (pm) Dr. med. Rüdiger Mahler, Chefarzt an den Neckar-Odenwald-Kliniken in Buchen und Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie, Notfall-, Palliativ- und Suchtmedizin, steht die Freude über die Anschaffung eines speziellen Endosonografiegerätes ins Gesicht geschrieben.  Seit Anfang des Jahres steht dieses ganz spezielle und eher unspektakulär aussehende Ultraschallgerät in seiner Abteilung – und reißt den Mediziner zu ungewohnten Superlativen hin. „Phänomenal“ sei die Neuanschaffung, die eine zukunftsorientierte Investition in die Medizintechnik der Kliniken für die kommenden Jahren darstelle. „Jeder Gastroenterologe träumt davon, mit diesem Gerät arbeiten zu dürfen“, erklärt der Chefarzt: „Damit können Diagnosen mit viel weniger Aufwand als bisher und vor allem sehr sicher gestellt werden. Was für die Patienten und für die Entscheidung über die Therapie natürlich ein riesengroßer Vorteil ist.“

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Tatsächlich steht dieser Ultraschall beinahe ausschließlich in großen Zentren und Universitätskliniken. Das Gerät erlaubt zunächst mal von außen den „Blick ins Innere“ via Ultraschall. Das ist nichts wirklich Neues. „Die Qualität und Auflösung der Bilder sind hier aber um Längen besser“, so Dr. Mahler: „Außerdem können wir mit zuvor verabreichtem und für den Patienten völlig unschädlichem Kontrastmittel bestimmte Absiedelungen sehr viel besser sichtbar machen, was wiederum die Unterscheidung von Zellwucherungen in gut- oder bösartig ungemein erleichtert. Ein normales Ultraschallgerät kann das nicht leisten.“

Der „Clou“ aber sei das anschließbare Endoskop: „Mit dem gelangen wir – wie bei einer Magen- oder Darmspiegelung – ins Körperinnere und können quasi „vor Ort“  Ultraschallaufnahmen von innen machen. Durch diese Endosonografie bekommen wir Einsicht in grundsätzlich sehr unzugängliche Organe. Diagnosen sind damit sehr viel einfacher, sicherer und schneller zu stellen. Und dem Patienten erspart diese schmerzfreie Untersuchungsmethode eine Operation, die bis jetzt manchmal allein deshalb nötig war, um im Körperinneren zu sehen, was eigentlich los ist.“ Gerade bei Entzündungen oder Krebserkrankungen beispielsweise der Bauchspeicheldrüse, des Magen und des Enddarms oder der Lymphknoten sei das „ein Segen“. Denn so könne neben der reinen Diagnose auch das Stadium der Erkrankung genau eingeschätzt werden, was gerade bei Krebs entscheidend für die Therapieform sei. „Zudem können wir mit dem Endoskop nicht nur sehr viel genauer ins Körperinnere sehen, sondern auch  schon bestimmte Behandlungen an der erkrankten Stelle durchführen“, führt der Chefarzt weiter aus. Auch das käme natürlich dem Patienten zugute, weil bis dato dazu notwendige, aber den Organismus belastende Operationen unnötig würden.

„Das ist für unsere Patienten ein Quantensprung in Diagnose und Behandlung, “ fasst Dr. Mahler die Möglichkeiten des neuen Gerätes zusammen.


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