Silvia Neid bleibt heimatverbunden

Landrat Dr. Achim Brötel steht weiter in Kontakt mit Silvia Neid. (Foto: LRA)

Mosbach. Es ist ruhig geworden um den Frauenfußball. Die ganz großen Erwartungen, die an die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft in Deutschland im letzten Jahr geknüpft worden waren, haben sich nicht erfüllt. Dessen ungeachtet „steht“ der Kontakt zwischen Silvia Neid, der aus Walldürn stammenden Cheftrainerin der Deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft, und Landrat Dr. Achim Brötel.

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Silvia Neid hat in ihrem letzten Schreiben an den Landrat aus ihrem Herzen keine Mördergrube gemacht: „Auch mir stand die Enttäuschung über das Ausscheiden bei der Weltmeisterschaft ins Gesicht geschrieben und ich brauchte ein wenig Zeit zum Nachdenken.“ Jetzt allerdings freue sie sich, nicht zuletzt aufgrund des „großen Zuspruchs und des Vertrauens der Mannschaft“ wieder auf ihre Arbeit als Bundestrainerin. Und weiter: „Ich habe mich sehr über die netten Worte aus meiner Heimatstadt gefreut und würde mich freuen, wenn Sie unser Team auf dem Weg zur Europameisterschaft 2013 in Schweden und darüber hinaus weiter begleiten und unterstützen.“


Diese Unterstützung hat Dr. Achim Brötel natürlich prompt zugesagt: „Nicht nur die Walldürnerinnen und Walldürner, sondern der gesamte Neckar-Odenwald-Kreis werden Ihre weitere Arbeit mit der gehörigen Portion Odenwälder Heimatstolz verfolgen und ihnen sämtliche verfügbaren Daumen drücken.“

Des Weiteren bittet der Landrat die prominente Fußball-Frau um erneute Auftritte als Werbebotschafterin für die Touristikgemeinschaft Odenwald (TGO), der er selbst als Vorsitzender vorsteht. In dieser Funktion ist Silvia Neid schon mehrfach aufgetreten. Noch steht eine Antwort aus, aber Dr. Brötel ist sich sicher, dass „sich da was machen lässt“. Denn trotz aller Erfolge und einem Wohnort fern des Odenwaldes hat Silvia Neid die Kontakte nach Walldürn nie abreißen lassen.

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