„H-O-T“ ist zu einer Marke geworden

CDU-Kreistagsfraktion informierte sich über AWN, EAN und HOT

Neckar-Odenwald-Kreis. (kn) Zu einem Informationsgespräch kam die CDU-Kreistagsfraktion in der ersten Sitzung im neuen Jahr zur Abfallwirtschaftsgesellschaft Neckar-Odenwald, um sich über die Aktivitäten der Landkreisgesellschaften AWN, EAN und H-O-T zu informieren. Die Geschäftsführer Dr. Matthias Ginter und Sebastian Damm standen Rede und Antwort.

Werbung

Ginter konnte berichten, dass die AWN im letzten Geschäftsjahr wieder „schwarze Zahlen“ geschrieben hat. Auf der Positivliste verbuchte er die Inbetriebnahme der Biogasanlage Bieringen, den Aufbau der Wärmenetze in Bieringen und Rosenberg, die Aktivitäten der  AWN Umwelt in China und die Ausweitung der Photovoltaik-Anlagen. Der Latentwärmespeicher bei der Bundeswehrkaserne Walldürn werde bis März in Betrieb sein. In diesem Jahr will man das Projekt „Eule“ im interkommunalen Gewerbegebiet RIO in Osterburken als Null-Emissions-Gewerbegebiet voranbringen, sich in weiteren Wärmenetzen und Windparks engagieren. 2012 wird ein Teil der Deponiefläche von „Sansenhecken“ die endgültige Oberflächenabdichtung erhalten; die Fläche wird für PV-Anlagen genutzt. Bei der Mineralstoffbehandlung sind noch offene Fragen zu klären.


Ginter übernahm es auch, über die Aktivitäten der Energie-Agentur-Neckar-Odenwald (EAN) zu informieren, die durch Beratung, Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit Bürger und Firmen für das Thema Energieeffizienz sensibilisiert. Geschäftsführer Sebastian Damm berichtete über die Erneuerbare-Energien-Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber (HOT), die bundesweit Vorbildcharakter hat und zu einer „Marke“ geworden ist. In den drei Landkreisen konnten so viele Projekte in Gang gesetzt werden. Nachdem die Bundesförderung um drei Jahre verlängert wurde, geht es darum, das vorhandene weitere Potenzial zu nutzen. Damm dankte auch Kreisrat und MdB Alois Gerig für viele vermitteltende Gespräche im Bundeslandwirtschaftsministerium.

Zum Abschluss gratulierte CDU-Fraktionsvorsitzender Karl Heinz Neser Geschäftsführer Dr. Ginter für die Auszeichnung der Landesregierung als „Übermorgenmacher“ für das Projekt restmüllfreie Abfallwirtschaft. „Die AWN und die hier angesiedelten Landkreisgesellschaften waren im Abfall- und Energiebereich schon immer wegweisend“, so Neser. Weiter befasste sich die CDU-Fraktion mit den zu erwartenden Ergebnissen der Polizeistrukturreform für unseren Landkreis. Mit großer Sorge sieht man der Bekanntgabe in dieser Woche entgegen.

© www.NOKZEIT.de


Werbeanzeigen

Artikel empfehlen: