Mudau war Mekka der Kleintierzucht

von Liane Merkle

Mudau. Zum Mekka der Kleintierzucht avancierte am vergangenen Wochenende wieder einmal die Züchterhalle des Kleintierzuchtverein C 124 Mudau. Aufgrund der bereits zahlreich ausgerichteten Schauen mit durchweg positiver Resonanz bekamen die Mudauer Zuchtfreunde durch den Kreisverband auch in diesem Jahr wieder die Ehre zur Ausrichtung der nunmehr 25. Odenwald-Bauland-Rassekaninchenschau übertragen.

Dass man in Mudau dabei genau richtig lag dokumentierten die zahlreichen Zuchtfreunde aus der gesamten Umgebung mit ihrem hervorragenden Tiermaterial und auch die Aussage von Kreisvorsitzender Horst Nicklas, der den Mudauer Zuchtfreunden viel Herzblut bei den Ausrichtungen der Schauen bescheinigte und sie als festen Bestandteil im Kreisverband bezeichnete.


Zu diesem Jubiläum gab es dann auch für alle Aussteller eine Erinnerungsgabe in Form einer Glasskulptur mit Foto vom Mudauer Vereinsheim. 1. Vorsitzender Gerhard Sammet und Ausstellungsleiter Kuno Heneka dankten allen, die in den vergangenen 25 Jahren zum Erfolg der Veranstaltungen beigetragen hatten, den Ausstellern für ihre Treue und Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger mit seinem Amtsvorgänger Wilhelm Schwender sowie Ortsvorsteher a.D. Kurt Müller und Ortsvorsteher Klaus Erich Schork für ihre stete Präsenz und Unterstützung.

Als Schirmherr der Veranstaltung hob Bürgermeister Dr. Rippberger das Engagement der Mudauer Züchter hervor, die mit ihrem Einsatz den guten Namen der Gemeinde bis weit über die heimischen Grenzen hinaus positiv verbreiten. Ein Willkommen galt daher den Ausstellern aus Baden-Württemberg und den umliegenden Landesverbänden aus Bayern und Hessen sowie den zahlreichen Besuchern und Gästen für ihr Interesse an der Deutschen Kleintierzucht.

Die gute Zusammenarbeit mit den Vereinen des Neckar-Odenwald-und des Tauberkreises hob Gerhard Sammet hervor, der besonders auch dem Kleintierzuchtverein Schefflenz dankte, der alljährlich seine Ausstellungskäfige zur Verfügung stellt sowie dem KTZV Obrigheim für seine Unterstützung.

Für eine wie immer sach- und fachlich orientierte Bewertung der insgesamt 551 in den verschiedensten Kategorien ausgestellten Tiere zeichneten die Preisrichter Emil Fischer (Hemsbach), Frank Britsch (Breittach), Arthur Chrzanowski (Aschaffenburg), Wolfgang Emmerich (Mainaschaff), Gerhard Feyrer (Weinheim), Peter Pisot (Weiler), Rainer Schunk (Oedheim) und Hermann Simon aus Heddesheim verantwortlich.


Ausstellungsleiter Kuno Heneka oblag es anschließend im Rahmen der Preisverteilung die zahlreichen Züchter für ihre aufopferungsvolle Arbeit mit Urkunden, Pokalen und Plaketten auszuzeichnen. Im Vereinswettbewerb belegte der KTZV aus Roigheim mit 1920,5 Punkten den 1. Platz, gefolgt von Miltenberg-Amorbach (1825,5), Sindolsheim (1823,5), Sulzbach/Murr (1823,5) und dem KTZV aus Uffenheim mit 1809,5 Punkten. Der Vereinswettbewerb bei der Jugend ging ebenfalls nach Uffenheim und für die besten Tiere (Champion) wurden die Zuchtgemeinschaft Dietrich-De Jong (Zwergwidder weiß RA) und Sebastian Schuh für seine Schwarzgrannen ausgezeichnet. Odenwaldmeister in den verschiedenen Kategorien wurden: Zuchtgemeinschaft Dietrich-De Jong (Zwergwidder weiß RA-388,5 Punkte), Edwin Schäf (Weiße Neuseeländer-387 Punkte), Jürgen Steiger (Kleinchinchilla-387 Punkte), Volker Fischer (Sachsengold-387 Punkte), Rainer Schunk (Deutsche Widder wildgrau-386,5 Punkte), Karlheinz Wiedemann (Blaue Wiener-386,5 Punkte), Hans Gärtner (Weißgrannen schwarz-386,5 Punkte), Frank Britsch (Zwergwidder weiß BLA-386,5 Punkte), Edwin Haun (Hermelin BLA-386,5 Punkte) und Kai Marbach (Satin-Thüringer-386 Punkte).

Abschließend der Preisverteilung galt ein großer Applaus Kuno Heneka für dessen souveräne Ausstellungsleitungen in den zurückliegenden 25 Jahren und dem 1. Vorsitzenden Gerhard Sammet für seinen unermüdlichen Einsatz im Ehrenamt.

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