Kommunale Gesundheitskonferenz

Demenzieller Abbau: Wie kann ich möglichst lange selbstständig bleiben? – Auftaktveranstaltung mit vielen motivierenden Beispielen am 12. Mai in Buchen

Neckar-Odenwald-Kreis/Buchen. Die Tatsache, dass die Bevölkerung auch in Deutschland immer älter wird, hat viele schöne Aspekte. Sie wird aber auch von großen Ängsten begleitet –  demenzieller Abbau und drohender Verlust der Selbstständigkeit zum Beispiel.


Hier setzt die Kommunale Gesundheitskonferenz des Neckar-Odenwald-Kreises an. Unter diesem Namen wird eine ganz Reihe von Veranstaltungen und Projekten initiiert, die sich ganz allgemein mit Gesundheit und Prävention beschäftigen. Speziell dem Themenbereich demenzieller Abbau und drohender Verlust der Selbstständigkeit wird ein hoher Stellenwert eingeräumt; mit einer Auftaktveranstaltung am Samstag, 12. Mai in der Buchener Stadthalle startet nun eine ganze Reihe von Veranstaltungen zum Thema. Im Mittelpunkt: Praktische Beispiele, mit denen Besucherinnen und Besucher motiviert werden, sich den bereits vorhandenen Angeboten von Vereinen und Organisationen anzuschließen und aktiv mitzumachen. Damit die Selbstständigkeit und Lebensqualität möglichst lange erhalten bleiben. Die Ideen dazu stammen im Übrigen von Dr. Karlheinz Schöll, dem leitenden Arzt der  Sektion Akutgeriatrie und Geriatrischer Schwerpunkt des Neckar-Odenwald-Kreises. Der Facharzt für Innere Medizin und Geriatrie beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit den Möglichkeiten der Prävention.

     Das Programm startet um 13.30 Uhr mit dem Chor des Kreisseniorenrates Neckar-Odenwald-Kreis, bevor Landrat Dr. Achim Brötel die Gäste begrüßt. Ein Vortrag mit dem Titel „Körperliches Training bei Demenz: Welche Effekte sind belegt?“ von Prof. Dr. phil. Dr. med. habil. Klaus Hauer vom Agapelsion Bethanien Krankenhaus in Heidelberg schließt sich an. Die Seniorengymnastik des DRK-Kreisverbandes Mosbach präsentiert sich ebenso wie der Seniorentanz des DRK-Kreisverbandes Buchen. Und zum Schluss des offiziellen Programms zeigen die eigens geschulten Grünen Damen der Neckar-Odenwald-Kliniken, was es mit „Drums alive“ auf sich hat – ein sehr effizientes Ausdauertraining mit Trommeln, in dem sich erstaunlich viele Kraftkomponenten mit Rhythmus und Bewegung vereinen. „Drums alive“ wird insbesondere auch in der Arbeit mit älteren Menschen eingesetzt, die sich in aller Regel und unabhängig von Alter und gesundheitlichem Zustand begeistert zeigen. „Wenn ich trommle und tanze habe ich soviel Spaß, dass ich gar nicht merke, dass ich Sport treibe, “ ist ein vielzitierte Aussage.


Im Anschluss findet im Foyer der Stadthalle ein Gesundheitsforum mit vielen Informationen zu den Themen Sturzprävention und Demenz statt. Mitwirkende sind dabei unter anderem neben dem Landratsamt und den Neckar-Odenwald-Kliniken die AOK, der Arbeitskreis Gerontopsychiatrie, die Arbeiterwohlfahrt, der Betreuungsverein, der Caritasverband, die DRK-Kreisverbände, die Evangelische Sozialstation Mosbach, der Geriatrische Schwerpunkt des Kreises, der Kreisseniorenrat, die Sportkreise sowie die Volkshochschulen Buchen und Mosbach. Die Besucherinnen und Besucher können und sollen sich aktiv an verschiedenen Mitmachangeboten beteiligen. Der Eintritt ist frei, das Ende ist für 17.30 Uhr geplant. 

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