Mit JU über Europa diskutiert

Mosbach. „Europa ist unsere Zukunft und geht uns daher alle an“, mit diesen Worten begrüßte der Kreisvorsitzende der Jungen Union Neckar-Odenwald den hiesigen Europaabgeordneten Dr. Thomas Ulmer. Bei einem gemeinsamen Weißwurstfrühstück mit der Jungen Union Pforzheim-Enzkreis stand Ulmer den über dreißig jungen Politikinteressierten im ‚Amtsstüble‘ in Mosbach Rede und Antwort. „Die Staaten Europas müssen weiter an soliden Finanzen arbeiten.“, so das Credo Ulmers zu Beginn. Nur wenn man die Schuldenberge vieler Länder in den Griff bekomme, schaffe man es, dass Europa auch langfristig gut funktioniere und breit akzeptiert werde. 


Ulmer sprach auch das Thema „demographischer Wandel“ an. Dies sei nicht nur allein ein deutsches, sondern genauso ein gesamteuropäisches Problem. Hierbei müssten Alt und Jung gemeinsam an einem Strang ziehen.

Anschließend ging Ulmer auf seine Arbeit im Verkehrs- und Umweltausschuss im Europäischen Parlament ein. Angesichts der heute schon immer mehr steigenden Spritpreise sei davon auszugehen, dass künftig immer mehr Züge Flugzeuge ersetzen würden. Daher setze die Europäische Kommission Anreize um den Ausbau der Bahntrassen weiter zu fördern. Mit Blick auf die Energiewende der Bundesregierung müsse auch über eine Energiewende auf europäischer Ebene nachgedacht werden. „Die Partnerländer sind hier aber viel skeptischer, als wir in Deutschland gemeinhin glauben“, so Ulmer weiter.


Zum Ende der Diskussion wurde auch die Frage nach der Ziel- und Entwicklungsrichtung der Europäischen Union gestellt. Nach Meinung Ulmers sei nun eine Konsolidierungsphase der Union in Gange und daher weitere Beitrittsverhandlungen auf Eis gelegt: „Man muss sich darüber klar werden, dass uns in Europa mehr als nur ein Wirtschaftsraum verbindet. Wir sind vielmehr eine Gemeinschaft, die auf christlichen Werten aufgebaut ist. Das gilt es, zu erhalten und noch stärker zu betonen.“

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