„Der Wind hat sich gedreht“

Großer Schritt auf dem Weg zur Energiewende – Landtag verabschiedet Änderung des Landesplanungsgesetzes

500 MdL Charlotte Schneidewind Hartnagel

Charlotte Schneidewind-Hartnagel: Die Windkraft bietet große Entwicklungschancen für den ländlichen Raum. (Foto: pm) 

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Stuttgart. (pm) Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag, MdL Charlotte Schneidewind-Hartnagel sieht mit dem neu gefassten Landesplanungsgesetz die Voraussetzung für einen kräftigen Ausbau der Windkraft im ganzen Land. „Die Energiewende ist damit ein Jahr nach Regierungsantritt auf einem guten Weg. Gerade für den ländlichen Raum sehen wir bei der Windkraft sehr große Entwicklungschancen“, sagt  Schneidewind-Hartnagel, die Betreuungsabgeordnete des Neckar-Odenwald-Kreises. 


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Die bisherige Praxis, die nahezu alle möglichen Windkraftgebiete ausschloss, gehöre laut Schneidewind-Hartnagel nun der Vergangenheit an. Dabei betont die Eberbacher Abgeordnete, dass der Naturschutz auch weiterhin Vorrang habe. „Von dem Ausbau der Windkraft und den damit verbundenen Gewerbesteuer- und Pachteinnahmen werden der ländliche Raum, die Kommunen und die dort lebenden Bürgerinnen und Bürger am stärksten profitieren“, so Schneidewind-Hartnagel weiter. „Gerade im ländlichen Raum liegen die geeigneten Flächen für Windkraftanlagen. Die lokale Wertschöpfung ist für die Energiewende von großer Bedeutung.“ 

Die Stadtwerke sollten dabei mit ihrer lokalen Verankerung und Erfahrung bei der lokalen Stromerzeugung und -verteilung eine bedeutende Rolle einnehmen, so Schneidewind-Hartnagel. 


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Mit der Gründung einer Bürgerenergiegenossenschaft, und einer finanziellen Beteiligung der Bürger an Windkraftanlagen, wie bereits in einigen Kommunen und Städten geschehen, könnten viele Menschen von der Windkraft profitieren und sich an der Energiewende in Zeiten niedriger Sparbuchzinsen beteiligen.“ 

Kritik übt die Landespolitikerin allerdings an der Bundesregierung. „Auf Bundesebene wird bisher mehr versucht die Energiewende zu bremsen, als zu fördern.“ 

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