MdL Hauk besucht Schimscha Metallbau

Breitbandversorgung im ländlichen Raum als Standortfaktor 

Ravenstein. (pm) „In der heutigen Zeit ist eine schnelle Internetverbindung ein entscheidender Standortfaktor“, eröffnete der Neckar-Odenwälder Abgeordnete und Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Peter Hauk MdL, seinen Besuch bei der Firma Otto Schimscha Metallbau GmbH in Ravenstein-Erlenbach.

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Seit dem vergangenen Jahr besitzt die Firma Schimscha einen leistungsfähigen V-DSL Anschluss, der eine Übertragungsrate von 50.000 MBit pro Sekunde ermöglicht. Dies war im Rahmen der sog. Breitbandinitiative möglich geworden, die den Neckar-Odenwald-Kreis zur Modellregion machte und eine vollständige Erschließung des Kreises mit schnellem DSL-Anschluss zum Ziel hatte. Dieses Vorhaben war im letzten Jahr erfolgreich abgeschlossen worden. Peter Hauk hatte in seiner Zeit als Minister für Ernährung und Ländlichen Raum diese Initiative mit angestoßen.


Geschäftsführer Johannes Schimscha begrüßte Hauk in dem mittelständischen Familienunternehmen, das seit 1946 in Ravenstein angesiedelt ist, mittlerweile 120 Mitarbeiter beschäftigt und im Bereich Blechbearbeitung tätig ist. „Wir erarbeiten in enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden aus der Elektro- und Maschinenbauindustrie Problemlösungen, entsprechend den spezifischen Anforderungen und Einsatzgebieten“, stellte Schimscha das Unternehmensprofil vor und fuhr fort: „In diesem Aufgabenfeld ist es wichtig, dass wir uns besonders eng mit unseren Kunden abstimmen.

Die von uns am CAD (Computer Aided Design) erarbeiteten Lösungen werden ständig mit dem Auftraggeber rückgekoppelt, um am Ende ein technisch und wirtschaftlich perfektes Ergebnis zu erhalten.“ Hierzu sei es notwendig, ständig größere und kleinere Dokumente auszutauschen. „Früher war es schon unmöglich innerhalb eines Arbeitstages ein Dokument mit einer Größe von 10 MB zum Kunden zu schicken. Wir mussten diese teilweise von unseren Rechnern zu Hause versenden oder auf CD brennen und per Post verschicken“, schilderte Schimscha die vormaligen Arbeitsbedingungen mit einer Bandbreite von 384 Kilobit pro Sekunde. „Dank der schnellen Internetverbindung können wir heute sogar Projekte über neueste Software und 3D-Modelle mit dem Kunden am anderen Ende der Welt in Echtzeit bearbeiten. Das hat unsere Wettbewerbsfähigkeit enorm gesteigert und vor allem auch die Effizienz innerhalb des Unternehmens verbessert“, schilderte Schimscha zufrieden.


Hauk freute sich über den Erfolg der Breitbandinitiative: „An der Firma Schimscha wird deutlich, wie wichtig der Zugang zur Datenautobahn ist. Dieser kann über Ansiedlung oder Nicht-Ansiedlung eines Unternehmens entscheiden. Gerade der ländliche Raum braucht diese infrastrukturellen Voraussetzungen, um nicht von den Ballungszentren abgehängt zu werden.“

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