Wunder gibt es immer wieder!?

Mannheim. (sw) Wenn am morgigen Feiertag die beiden Aufsteiger VfR Mannheim und SV Bonlanden um 15 Uhr im Rhein-Neckar-Stadion aufeinandertreffen geht es für beide Teams einzig allein darum, die Chance auf ein kleines Wunder aufrecht zu erhalten. Ob der in diesen Tagen in Mannheim stattfindende Deutsche Katholikentag die Chancen auf ein Wunder durch (fußball-)göttlichen Beistand erhöht, wird sich zeigen. Bleibt die Frage welches Wunder denn realistischer ist? Dass der VfR in den letzten 3 Spielen einen 5-Punkte-Rückstand auf den Tabellenführer SSV Ulm 1846 wettmachen kann oder dass der SV Bonlanden 4 Punkte Abstand zum rettenden (Oberliga-)Ufer aufholt?


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Die Saisongeschichte des SV Bonlanden erzählt sich wie ein typischer Aufsatz im Deutsch-Unterricht. Nach (schwacher) Einleitung punktete man sich von Spiel zu Spiel nach oben und hatte am 14. Spieltag quasi als Saison-Höhepunkt den 9. Tabellenplatz erobert, um danach jedoch wieder stark abzubauen – der Schluss ist offen, es zeichnet sich jedoch ein dramatisches Ende für den württembergischen Meister ab.

Im Vergleich zum SV Bonlanden besitzt der Mitaufsteiger VfR Mannheim dagegen Luxusprobleme. Nach 22 Spieltagen in Folge auf Platz 1, musste man diesen vor knapp 2 Wochen an den Ex-Bundesligisten SSV Ulm 1846 abgeben. Solange jedoch theoretisch die Chance auf die Meisterschaft besteht, will man natürlich nichts unversucht lassen. So hofft man bei den Blau-Weiß-Roten auf den 10. Heimsieg der Saison und auf Schützenhilfe des SV Spielberg in Ulm, der genau wie Bonlanden noch den ein oder anderen Punkt in Sachen Klassenerhalt benötigt.


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