Virus bremst Winterhauchbiker

Wenn der Körper die Arbeit verweigert

Waldbrunn. Sechs Mal musste die technikarme Strecke, die dafür den den steilsten Starthang im Schwarzwald-Täler-Cup aufweist beim dritten Lauf dieser Rennserie für Mountainbiker in Wittnau bewältigt werden.

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In der Juniorenklasse war Alessandro Sepp (Team Wheeler iXS) am Start. Doch schon zu Beginn musste  der 18-jährige Nachwuchsfahrer feststellen, dass er an diesem Tag nicht die Beine hatte, um in dem starken Teilnehmerfeld eine entscheidende Rolle zu spielen. „Heute geht nichts“, war die Erkenntnis, die Sepp schon nach kurzer Renndauer mit seinen Betreuern am Streckenrand teilte. Dementsprechend wurde der Winterhauchbiker im Feld nach hinten durch gereicht.


An diesem Tag brachte der Sportler auch nicht den absoluten Kampfeswillen aufs Pedal, sodass er den Anschluss nicht halten konnte. Auch wenn in den letzten beiden Runden die Rundenzeiten etwas besser wurden und die Top Ten in Reichweite kam, blieb der Wheeler-Athlet weit hinter seinen Möglichkeiten, die er noch in der Vorwoche beim heimischen Marathon am Katzenbuckel unter Beweis gestellt hatte, zurück.

„Ich kam mit vor, als sei mein Akku trotz guter Trainingsleistungen einfach leer gewesen“, haderte das junge Radsporttalent nach der Zieldurchfahrt. Ein solches Rennen muss nun erst einmal verdaut werden, bevor es am kommenden Wochenende beim enorm schweren Bergrennen hinauf auf den Mehliskopf geht.

Nach der Rückkehr nach Waldbrunn stellte sich heraus, dass der Biker unter einer Virus-Infektion litt, die wohl für die schwache Leistung beim Täler-Cup in Wittnau verantwortlich scheint. 

Starthang Wittnau

Der steilste Starthang im MTB-Zirkus des Schwarzwald-Täler-Cup. (Foto: privat)

© www.NOKZEIT.de


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