Dankeschön für den „sozialen Kitt“

Ehrenamtsevent 2012 in Buchen

Neckar-Odenwald-Kreis /Buchen. Für Landrat Dr. Achim Brötel war es eine „machtvolle Demonstration für ein lebendiges Gemeinwesen, für das Ehrenamt in allen Formen und Facetten“. Für die mehr als 800 Gäste war es einfach ein schöner, unterhaltsamer Abend im Kreise vieler Gleichgesinnter.

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Die Rede ist vom diesjährigen Ehrenamtsevent, der im vierten Jahr seines Bestehens so gut angekommen ist, dass im Vorfeld aus Kapazitätsgründen ein „Anmeldestopp“ verhängt werden musste.


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Letztendlich hatte am Dienstag dann aber jede und jeder ehrenamtlich Tätige einen Platz in der Buchener Stadthalle gefunden. „Fast wie abgezählt“, befand der Landrat, der mit dieser vom Landratsamt organisierten Veranstaltung ein kleines symbolisches Dankeschön an alle die weitergeben wollte, die für den „sozialen Kitt“ in der Gesellschaft sorgen: „Ihr Engagement in der Freizeit, ohne Bezahlung, macht unsere Heimat so liebens- und lebenswert. Ich will noch weitergehen: Das Ehrenamt hat für uns eine im besten Sinn des Wortes identitätsstiftende Wirkung. Zudem fordert es nicht nur, sondern bereichert das eigene Leben.“

Ein buntes Programm war für die Gäste zusammen gestellt worden, übrigens ausschließlich mit im Neckar-Odenwald-Kreis gebürtigen oder lebenden Akteuren. Manfred Schärpf vom Landratsamt führte erneut in der ihm eigenen lockeren und sympathischen Art durch den Abend, den der Chor „Harmonixen“ aus Mosbach unter der Leitung von Friedemann Buhl schwungvoll und mit viel Freude an der Musik eröffnete. „In the mood“ waren die gut gelaunten Sängerinnen auch bei ihrem zweiten Auftritt später am Abend. 

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Nico Wolbert, 17-jährigerSchüler der Mosbacher Musikschule und  Bundessieger im Wettbewerb „Jugend musiziert“, demonstrierte auf seiner „Marimba“, einem überdimensionalem Xylophon, und am Schlagzeug, wie unglaublich talentiert – und wohl auch fleißig – er ist.

Fleißig auf einem ganz anderen Gebiet ist auch Timo Bracht, gebürtiger Schollbrunner, der für sein Ziel, einer der weltbesten Triathleten weltweit zu bleiben, ein unglaubliches Trainingspensum absolviert. Bracht lebt mit seiner Familie in Eberbach und Manfred Schärpf plauderte mit dem sympathischen Sportler natürlich über dessen Pläne und Ziele als Triathlet, aber auch über die Heimat – „ wenn man so viel unterwegs ist in der Welt wie ich, dann erkennt man erst, wie schön die Heimat hier in der Region ist“ – , über seinen Opa Karl und natürlich den Neckarsteig. Diesen Qualitätswanderweg von Heidelberg bis Bad Wimpfen hat Bracht, auch im Gedenken an seinen wanderbegeisterten und weltoffenen Großvater aus Schollbrunn, initiiert.


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Matze Schenk schließlich hatte dann die Lacher auf seiner Seite. Der gebürtige Walldürner Comedian, der sich selber viel lieber als „Quatschmacher“ bezeichnete, glänzte mit reichlich Selbstironie und später dann als Günther Oettinger, den er samt viel zu schneller, abgehackter  Sprechweise und marodem Englisch perfekt parodierte.

Die Showturngruppe „Exotika“ des SpVgg Neckarelz setzte schließlich mit ihrer atemberaubenden und obendrein auch sehr ästhetischen Akrobatik, einstudiert von Petra Watzal und Bernhard Stoizner, den glanzvollen Schlusspunkt unter das kurzweilige Programm. Damit ging es zum gemütlichen Teil über, der dank der Vorbereitungen des Küchenteams der Neckar-Odenwald-Kliniken unter Heribert Vogler und Philipp Wendel sowie der tatkräftigen Hilfe von Mitgliedern des Fördervereins der Stadtkapelle Buchen auch den kulinarischen Ansprüchen mehr als genügte.  

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Wegen enormer Nachfrage musste ein Anmeldestopp verkündet werden. (Foto: LRA)   

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