Europäische Woche gegen den Krebs

ThomasulmerMdEP Dr. Thomas Ulmer. (Foto: pm)

(pm) Jährlich wird bei 2,5 Millionen Menschen in Europa Krebs diagnostiziert. Um auf die Gesundheitsgefahren, die von Krebs ausgehen, aufmerksam zu machen, hat die Europäische Union die „Europäische Woche gegen den Krebs“ geschaffen, welche vom 25. Mai bis zum morgigen 31. Mai stattfindet.

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In diesem Zeitraum gab und gibt es viele Veranstaltungen, welche das öffentliche Interesse auf die Präventionsmaßnahmen und die Früherkennung von Krebs lenken sollen. „Wir müssen das Bewusstsein der Bevölkerung stärken, dass die aktive Krebsvorsorge ein guter Schritt ist, um gegen den Krebs zu kämpfen,“ sagt der baden-württembergische Europaparlamentarier und praktizierende Arzt Dr. Thomas Ulmer (CDU).


Ulmer weist in diesem Zusammenhang auch auf oftmals unterschätzte Gefahren hin: „Hepatitis führt in vielen Fällen zu Leberkrebs. Dabei ist Hepatitis 100 Mal ansteckender als das HI-Virus, dieses ist jedoch stärker im Bewusstsein von Gesellschaft und Politik präsent. Es muss daher auf die Gefahren, die aus einer Hepatitis-Erkrankung hervorgehen können, immer wieder hingewiesen werden. Fakt ist: 78 Prozent der Leberkrebsfälle sind auf eine Hepatitis zurückzuführen.“

Helfen soll dabei auch die von Ulmer mitgegründete innovative Online-Plattform www.physz.com, welche über den Themenbereich „Hepatitis und Leberkrebs“ informiert. Hier können Experten aus verschiedenen Bereichen ihr Wissen einbringen. Insbesondere soll der Zusammenhang zwischen Hepatitis und Leberkrebs herausgearbeitet werden, damit es zu sinnvollen Präventionsmaßnahmen kommen kann.


„Mit der Gründung der Plattform wurden erste Schritte unternommen, um eine Vernetzung von Politik, Gesundheitsexperten und Patientenvertretungen im Bereich Leberkrebs und Hepatitis zu schaffen. Diese Ergebnisse liefern einen Beitrag, um sinnvolle Präventionsmaßnahmen gegen Hepatitis treffen und einleiten zu können. Auf diese Weise werden insbesondere auch für die politisch Verantwortlichen wichtige Impulse gegeben“, ist Ulmer überzeugt.

Infos im Internet:

www.physz.com

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