Gewichtiges Werk erblickt Licht der Welt

Heimatgeschichte: „Schloßau, ein Höhenort im Odenwald“

von Liane Merkle

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Bruno Trunk, Heiko Bauer, Edwin Henn und Dr. Edmund Link (v.li.) präsentieren das Werk.

Schloßau. „Für alle Menschen, die einen Sinn haben für Kulturelles und Historisches, hat heute ein gewichtiges Werk das Licht der Welt erblickt“, mit dieser fundamentalen Ankündigung nannte Dr. Edmund Link als 1. Vorsitzender des „Vereins örtliche Geschichte Schloßau/Waldauerbach“ (VöG) stolz die Geburtsdaten von „Schloßau, ein Höhenort im Odenwald“: Gewicht 1435 Gramm, Länge 25 und Breite 18 Zentimeter.

Tiefe: sehr vielversprechend für zahlreiche schöne Lesestunden, Autor: Bruno Trunk. Dass dieses Werk ein Wunschkind war, zeigte die Anwesenheit der vielen Ehrengäste in Schloßauer Schulturnhalle, darunter Landrat Dr. Achim Brötel, Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger, Bürgermeister i.R. Wilhelm Schwender, Ortsvorsteher Herbert Münkel, Edwin Henn und Heiko Bauer von der Limbacher Druckerei Henn + Bauer sowie natürlich Bruno Trunk. Wie Dr. Link betonte, war der Autor vor zehn Jahren Initiator und Gründungsvorsitzender des VöG gewesen und er sei bekannt für seine kurzweiligen Werke mit historischem Hintergrund.


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Sein letztes Werk „Römerspuren in Schloßau und Umgebung“ sei bereits in 2. Auflage fast vergriffen. Außerdem schaffe das neue Heimatbuch eine Basis, die vielen Menschen die Wurzeln ihrer Heimatverbundenheit deutlich machen. Es sei darum dem VöG eine Selbstverständlichkeit gewesen, sich um die Finanzierung des neuen Heimatbuches zu kümmern. Man habe gespart und sei sehr dankbar für die Fördermittel von Bürgerstiftung und Joachim-und-Susanne-Schulz-Stiftung. „…wo noch Natur und Ursprung gilt, liegt Schloßau auf der Höhe“ ist das Fazit von Wilhelm Trunk in seinem Gedicht über die Heimat.

Für Edwin Henn spiegelt dieser Auftakt im Heimatbuch „Schloßau, ein Höhenort im Odenwald“ die Heimatverbundenheit von Bruno Trunk wider, der sich seit rd. 50 Jahren mit großem ehrenamtlichem Engagement der Heimatgeschichte widme. Edwin Henn dankte in diesem Zusammenhang für die gute und harmonische Zusammenarbeit bei den Druckvorbereitungen und überreichte zusammen mit seinem Partner Heiko Bauer die beiden ersten Exemplare an Dr. Edmund Link als Vertreter der Auftraggeber und Autor Bruno Trunk.

Dieser gab seiner Freude Ausdruck, dass das Werk als erste Chronik über seinen Heimatort nach zwei Jahren „intensiver und manchmal ermüdender Arbeit“ und jahrzehntelanger Recherche endlich fertig gestellt werden konnte und sich Dank der harmonischen Zusammenarbeit mit der Druckerei so ansprechend präsentiere. Sein weiterer Dank galt dem VöG für die die finanzielle und mentale Unterstützung, vor allem Thomas Müller für die Hilfe bei der Fotoauswahl und Herrn Biedert für den postgeschichtlichen Beitrag.

Flirten, Chatten & Freunde treffen

Mit unterhaltsamen und humorvollen Auszügen aus dem neuen Werk förderte Bruno Trunk die Neugier auf 528 Seiten Heimatgeschichte über die Charaktere der Menschen und die landschaftlichen Schönheiten um Schloßau. Dabei zitierte er vor allem Interessantes aus Sicht der Pfarrer, aber auch der Gemeindestatistik, wonach sich um 1890 die Schülerzahlen in Schloßau bei – heute unglaublichen – 120 und in Reisenbach bei 90 bewegten.

Landrat Dr. Brötel zeigte sich spontan so begeistert von dem Werk, dass er weitere Fördermittel vom Landkreis anbot und das ehrenamtliche Engagement von Bruno Trunk als profunden Kenner der Geschichte und Schloßauer mit ganzem Herzen hervorhob. „Was hier entstanden ist, ist eine unbezahlbare Dokumentation von bleibendem Wert. Ein echtes Lese- und Nachschlagewerk, das ganz sicher nicht in irgendeiner Ecke des Bücherregals verstauben wird“.

Bürgermeister Dr. Rippberger war ebenfalls der Meinung, dass man mit der Herausgabe dieses Werkes nicht nur einen guten Grund zum Feiern habe, sondern auch eine bereichernde Ergänzung zu „900 Jahre Mudau im Odenwald“.


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Und Ortsvorsteher Herbert Münkel nannte die Präsentation einen Freudentag für Schloßau und Waldauerbach. Für ihn, der in Geschichte nie mit guten Noten geglänzt habe, sei dieses Werk vor allem wichtig, weil es den nachfolgenden Generation deutlich mache, wie gute Dorfgemeinschaft funktioniert und wie wertvoll sie ist.

Für den gelungenen und würdigen musikalischen Rahmen dieser feierlichen Buchpräsentation, der sich ein Stehempfang mit interessierten Gesprächen anschloss, sorgten zahlreiche Schülerinnen und Schüler der Musikschule Werner Scheuermann.

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Viele Gäste waren nach Schloßau gekommen, um der Vorstellung des Heimatbuchs beizuwohnen. (Foto: Liane Merkle)

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