Land fördert Sportstättenbau

Charlotteschneidewindhartnagel

Die Betreuungsabgeordnete des Neckar-Odenwald-Kreises, MdL Charlotte Schneidewind-Hartnagel (Bündnis 90/Grüne), begrüßt die Fördergelder für Sportstättenbau. (Foto: privat)

Neckar-Odenwald-Kreis. (pm) Das Land fördert im Jahr 2012 insgesamt 83 kommunale Sportstättenbauprojekte mit Zuschüssen in Höhe von 14,2 Millionen Euro. „Das Kultusministerium fördert in Absprache mit den kommunalen Landesverbänden und den Sportverbänden wichtige Projekte zum Ausbau der Sportstätteninfrastruktur im Land“, sagte Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer. „Der Sport leistet einen großen und vielseitigen Beitrag für die Gesellschaft, er integriert, vermittelt Werte wie Toleranz, Fairness und Teamgeist und er dient der Gesundheitsprävention. Daher brauchen wir eine gute Sportstätteninfrastruktur.“ Die Landesförderung von 14,2 Millionen Euro werde kommunale Investitionen im Gesamtumfang von rund 115 Millionen Euro auslösen. Somit profitiere auch die Wirtschaft, sagte Warminski-Leitheußer.


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Gefördert werden der Neubau und die Sanierung von Turn- und Sporthallen sowie von Sportfreianlagen (Sportplätze, Leichtathletikanlagen). Die Zuschüsse werden vorrangig für vielseitig nutzbare Hallen und Anlagen bewilligt, die sowohl dem Sportunterricht als auch dem Übungs- und Wettkampfbetrieb von Sportvereinen zur Verfügung stehen. Der Landeszuschuss beträgt in der Regel 30 Prozent der zuschussfähigen Ausgaben. In der diesjährigen Förderrunde konnte mehr als die Hälfte der 150 beantragten Vorhaben berücksichtigt werden.

Im Neckar-Odenwald-Kreis werden die Sanierung der Turnhalle in Hettingen (61.200 Euro), der Sporthalle in Limbach (78.000 Euro) und der Pattberghalle in Mosbach (445.884 Euro) gefördert. Im ihren eigenen Wahlkreis fließen 54.000 Euro, die für die Sporthalle Eschelbronn verwendet werden.  


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Wie bereits die Ministerin darstellte, leistet der Sport und die engagierten Vereine einen wesentlichen gesellschaftlichen Beitrag, so MdL Charlotte Schneidewind-Hartnagel (Bündnis 90/Grüne), weshalb es keine Fragen sein darf, dass das Land dieses in der Regel ehrenamtliche Engagement mit dem Bau von Sportstätten fördert. Gerade im Breitensport sollten sich die Akteure ausschließlich um die Ausübung ihres Sports kümmern können, ohne einen Großteil ihres Einsatzes noch mit der Mittelbeschaffung verbringen zu müssen. Wie wertvoll der Beitrag des Sports im Bereich der Integration von Migranten ist, zeigt die anstehende Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine. Dort zeigen Samy Khedira, Mesut Özil, Lukas Podolski, Miroslav Klose, Mario Gomez und weitere Akteure, dass sie dank des Sports in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind. Auch in der Frauennationalmannschaft spielen mit Lira Bajramaj und Celia Okoyino da Mbabi zwei Kickerinnen mit Migrationshintergrund, die in ihrem Team eine tragende Rolle einnehmen, lobt die grüne Betreuungsabgeordnete die Arbeit in den Vereinen.

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