Unsichtbaren Kräften auf der Spur

Geobiologischer Lehr- und Übungsgarten wird eingeweiht

Uebungsgarten

Schautafel im Pavillion informieren rund um das Thema Geobiolgie. Am kommenden Samstag wird der bundesweit einmalige „Geobiologische Lehr- und Übungsgarten“ eingeweiht. (Foto: Hofherr)

Waldbrunn. „Geobiologie ist die Wissenschaft vom menschlichen, tierischen und pflanzlichen Leben in den natürlichen und durch die Zivilisation bedingten künstlichen Felder, Strahlungen und Strömungen unserer Erde.“ So die Definition von Dr. Ernst Hartmann, dem Gründer des Forschungskreises für Geobiologie. Über 40 Jahre war er unsichtbaren Kräften auf der Spur, die Einfluss auf alles Leben auf der Erde haben, dem Phänomen der so genannten „Erdstrahlen“ und den durch diese Bodenreize ausgelösten Krankheiten.

Der Forschungskreis sieht seine Aufgabe darin, Spekulationen und Halbwissen rund um die Geobiologie abzuwenden und mittels nachvollziehbarer, seriöser Versuche der wissenschaftlichen Anerkennung zuzuführen.


Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, wurde in Kooperation mit der Gemeinde Waldbrunn und durch Bezuschussung mit LEADER-Mittel der Europäischen Union (wir berichteten) bei der Katzenbuckel-Therme ein „Geobiologischer Lehr-  und  Übungsgarten“  konzipiert, der am 30. Juni 2012, um 10:00 Uhr feierlich eingeweiht wird.

Der Arzt und Forscher Dr. Hartmann war sich sicher, dass durch das Sesshaftwerden des Menschen, durch Arbeitsplatz, Wohnung und Schlafplatz, Bodenreize im Laufe der Zeit ein Mitfaktor bei chronischen Krankheiten sein kann. Dieser ganzheitliche Ansatz reicht bereits bis 6000 Jahre v. Chr. zurück. Auf alten Abbildungen begegnen uns immer wieder „Rutengänger und Pendler.“ Er wurde im Bergbau, zur Wassersuche, aber auch zur Minensuche in Kriegszeiten eingesetzt. Ein chinesisches Edikt aus dem Jahre 2200 v.Chr. besagt, dass kein Haus gebaut werden durfte ohne vorherige Untersuchung des Bauplatzes durch „Erdwahrsager“. Für Goethe war die Rute ein „magisches Reis“, das sich in der „fühlenden Hand“ bewegt.

Wer die Natur mit offenen Augen beobachtet, kann interessante Entdeckungen machen. Bäume mit Wucherungen, Dreh- und Schiefwuchs, Katzen und Ameisen fühlen sich von gestörten Plätzen angezogen, Hunde meiden diese. Für Menschen  können die Bodenreize fatale Folgen haben, in vielen hundert Fällen konnte nachgewiesen werden, dass bei einer Häufung von geopathogenen (=krankmachende) Zonen am Schlafplatz schwere chronische Krankheiten bis hin zu Krebs entstehen können. Oftmals sind die Menschen von einer Kreuzung des Globalgitternetzes sowie meistens zusätzlich von einer Wasserader oder Verwerfung betroffen.

Laut Forschungskreis für Geobiologie Dr. Hartmann e.V. sind 95 Prozent aller Menschen rutenfühlig. Daher bietet man mehrmals jährlich Einführungskurse  in die Geobiologie nach der Methode Dr. Hartmanns an. Nach einem Wochenendkurs könne bereits eine Wasserader  oder  eine  Verwerfung  gefunden werden.


Schnupperkurse  werden von  April bis Oktober im neuen Lehr- und Übungsgarten bei der Katzenbuckel-Therme angeboten. Die Termine erfahren interessierte bei der Tourist-Info unter Tel.: 06274-928590.  Wünschelruten  und  Kompasse  können  gegen  ein Pfand  ebenfalls  bei  der  Tourist-Info  ausgeliehen werden.

Neben der Einladung zu den Schnupperkursen ist die Bevölkerung natürlich auch zur feierlichen Eröffnung des „Geobiologischen Lehr- und Übungsgartens“ eingeladen. Die offizielle Freigabe erfolgt am Samstag, den 30.06.12, um 10:00 Uhr, bei der Katzenbuckel-Therme in Waldbrunn. An diesem Tag besteht ebenfalls die Möglichkeit, einen kleinen Einblick in die Arbeit des Forschungskreises zu gewinnen. 

Infos im Internet:
www.geobiologie.de

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