Neue DGB-Regionssekretärin bei MdL Nelius

Chancen der Polizeistrukturreform für den Ländlichen Raum

500 Antrittsbesuch Nelius

DGB-Regionssekretärin Maren Diebel und Karlheinz Herzog bei MdL Georg Nelius (re.). (Foto: pm)

Bei Ihrem Besuch beim SPD-Landtagsabgeordneten Georg Nelius diskutierte die neue Heidelberger DGB-Regionssekretärin Maren Diebel ein breites Themenfeld.

Die Tour d’Horizon ersteckte sich von grundsätzlichen Arbeitnehmerfragen und Stärkung der Gewerkschaftsarbeit über neue Impulse für die regionalen Maifeiern bis hin zu tagespolitischen Ereignissen.

Begleitet wurde sie von, Karlheinz Herzog, Vorsitzender der Mosbacher Gewerkschaft der Polizei. Der Schwerpunkt des Gedankenaustauschs lag bei den Folgen der Polizeistrukturreform für den Neckar-Odenwald-Kreis.

Mit großer Erleichterung wurden die aktuellen Informationen von MdL Nelius, der wiederholt zu einem Meinungsaustausch bei Herrn Landeskriminaldirektor Hartmut Grasmück, dem Projektleiter zum Aufbau des neu zugeschnittenen regionalen Präsidiums, in Heilbronn war, aufgenommen: „Am Personal wird nicht gespart! Alle Reviere und Posten bleiben erhalten! Die Bürgerinnen und Bürger werden von einer gestrafften Organisation profitieren!“


Georg Nelius betonte, dass Mosbach und Buchen als Reviere erhalten und Aglasterhausen, Diedesheim, Schefflenz, Adelsheim, Limbach, Walldürn sowie Hardheim weiter als Polizeiposten bestehen blieben. In Mosbach werde ein Kriminalkommissariat die Präsenz der Kriminalpolizei in der Fläche weiterhin gewährleisten. Neu hinzukommen werde sogar noch ein Kriminaldauerdienst, der so wie auch die Reviere rund um die Uhr besetzt sei. Durch die eng verzahnte Zusammenarbeit mit den Polizeiposten bleibe die notwendige Ortskenntnis als auch die schnelle Erreichbarkeit direkt in den Kommunen erhalten. Damit werde dem Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung in hohem Maße Rechnung getragen.

Schon zu Zeiten der CDU-Regierung, so der SPD-Landtagsabgeordnete weiter, sei von Fachleuten der Polizei eine Reform gefordert worden, die das Ziel haben sollte, notwendig gewordenen Spezialisierungen gerecht zu werden, wie auch der Präsenz vor Ort zu stärken. „Ich bin froh darüber,“ so Nelius,“ dass durch die Reform mittelfristig sogar mehr Leute an der „polizeilichen Basis“ im Einsatz sein sollen.“  Der Staat müsse mit seinen begrenzten Ressourcen auskommen, weil sonst die Chancen für die jüngere Generation schwinden. Dafür erscheine ihm der Ansatz mit größeren und dafür weniger  Führungs- und Lagezentren sowie Verwaltungen für geeignet, die notwendigen Einsparungen generieren.


Abseits des Fachlichen zeigte sich Nelius sehr hoffnungsvoll über die Zusammenarbeit mit Herrn Grasmück. Er und sein Team hätten – ganz im Sinn der neuen Politik des Dialogs – viele Mitarbeiter-Gespräche auf allen Ebenen geführt, um das Bestmögliche für die neuen Strukturen herauszufiltern.

Die neue DGB-Regionssekretärin Maren Diebel und Karlheinz Herzog zeigten sich am Ende des ausführlichen Informationsgesprächs zufrieden. Georg Nelius wünschte sich eine Fortsetzung der Infogespräche zwischen Abgeordnetem und DGB.

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