Lebendige ländliche Räume erhalten

Erste Sitzung des neuen Fachausschusses der CDU Baden-Württemberg – MdB Alois Gerig ist neuer Vorsitzender

500 Landesfachausschuss

Der neugewählte Vorstand des Landesfachausschusses „Ländlicher Raum“ nebst Referenten der ersten Sitzung (von links): Josef Rief MdB, Franz Josef Müller, Elisabeth Jeggle MdEP, Alois Gerig MdB, Paul Locherer MdL und Wilfried Jerg.

Stuttgart. (pm) Wie erhalten wir lebendige ländliche Räume, in denen die Menschen auch in Zukunft gut und gerne leben können? Um Antworten auf zu diese und weitere Fragen zu erarbeiten, hat die CDU Baden-Württemberg den Landesfachausschuss „Ländlicher Raum“ gegründet. In der konstituierenden Sitzung dieses Gremiums im Stuttgarter Landtag übernahm der CDU-Bundestagsabgeordnete für den Neckar-Odenwald- und Main-Tauber-Kreis, Alois Gerig, den Vorsitz.


„Der ländliche Raum steht vor großen Herausforderungen“, hob Alois Gerig zu Beginn der Sitzung hervor. Seit zehn Jahren nehme die Bevölkerung in Kleinstädten und Dörfern kontinuierlich ab, der demographische Wandel werde diesen Trend verschärfen. Vielerorts würden bereits jetzt Geschäfte, Post und Banken verschwinden, auch die ärztliche Versorgung sei bedroht. Für Alois Gerig ist die Zielsetzung klar: „Öffentliche und private Dienstleistungen, Gesundheit, Pflege und Bildung müssen so organisiert werden, dass Qualität, Erreichbarkeit und Bezahlbarkeit auch in Zukunft gewährleistet sind.“

Alois Gerig kündigte an, der Landesfachausschuss werde besonderes Augenmerk auf die Themen Mobilität, schnelle Datennetze sowie Wahlfreiheit für Frauen und Familien legen. Daneben stehe die Frage im Mittelpunkt, wie die Stärken des ländlichen Raums in Baden-Württemberg erhalten bleiben können. Zu diesen zählte Alois Gerig nicht nur die starke mittelständische Wirtschaft, sondern auch das ausgeprägte ehrenamtliche Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger.

Darüber hinaus werde sich der Landesfachausschuss mit der Frage befassen, wie der ländliche Raum als Erholungsraum weiter ausgebaut, die Pflege der Kulturlandschaft gewährleistet und die Wettbewerbsfähigkeit der Land- und Forstwirtschaft sowie des Weinbaus gesteigert werden könne, so Alois Gerig. Hinzu komme, dass der ländliche Raum als Standort für erneuerbare Energien enorm an Bedeutung gewinne: „Der Fachausschuss wird seine Gedanken einbringen, wie der ländliche Raum von der Energiewende profitieren kann.“


Der Landesfachausschuss versteht sich als Denkfabrik, in der die Herausforderungen erörtert und tragfähige Konzepte entwickelt werden. In die Ausschussarbeit werden neben Fachpolitikern aus Europa, Bund, Land und Kommunen auch die Interessenvertreter des ländlichen Raums eingebunden. „Unter Grün-Rot hat der ländliche Raum keine Priorität mehr – wir wollen Alternativen aufzeigen“, erklärte Alois Gerig. Die CDU bleibe die Partei des ländlichen Raums.

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