Vier Tote auf der Autobahn

Öhringen. Ein schwerer Verkehrsunfall  ereignete sich am Samstag auf der Bundesautobahn A 6. Dabei starb der Vater und seine drei Kinder, während die Mutter schwer verletzt geborgen werden kann.

Um 18 Uhr befuhr ein Sattelzug, der Obst und Gemüse geladen hatte, die A 6 in Richtung Nürnberg. Auf Höhe der Anschlussstelle Öhringen geriet der aus noch ungeklärter Ursache nach links und durchbrach die Mittelleitplanke. Die Autobahn ist an dieser Stelle zweispurig. Der Sattelzug kippte auf die rechte Fahrzeugseite um. Ein auf der Überholspur der A 6, in Richtung Mannheim, heranfahrender Toyota-Lenker konnte dem quer liegenden und noch rutschenden Sattelzug nicht mehr ausweichen. Das Auto prallte in den Sattelzug. Beide Fahrtzeug fingen sofort Feuer und brannten aus. Der Toyota war mit zwei Erwachsenen und drei Kindern besetzt.  In dem Auto starben der 43-jährige Fahrer und die im Fond sitzenden Kinder im Alter von sieben, elf und dreizehn Jahren. Die Beifahrerin wurde schwer verletzt. Schwere  Verletzungen  erlitt auch der Sattelzuglenker.




Unmittelbar nach dem Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge befuhr auf der rechten Spur ein VW-Fahrer die A 6 in Richtung Mannheim.  Er wich aus und streifte den Sattelzug noch leicht. In dem VW wurde niemand verletzt.

Neben der Freiwilligen Feuerwehr Öhringen war auch das Technische Hilfswerk im Einsatz.  Notfallseelsorger kümmerten sich um die Verletzten und Familien der Unfallopfer. Die Autobahn war in beide Richtungen bis zum Sonntagmorgen (2.20 Uhr) voll gesperrt. Es bildete sich zweiweise ein Rückstau von acht Kilometern.

Bei dem Unfall entstand ein Schaden von 135 000 Euro. Gegenwärtig dauern die Ermittlungen zur Unfallursache noch an. Es wurde auch ein Gutachter hinzugezogen.

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