Richtfest der Johannes-Diakonie in Walldürn gefeiert

Vorfreude auf Wohn- und Pflegeheim

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„Hoch, hoch, hoch!“ Zimmermann Hilmar Schüssler (r.) und Bauleiter Olaf Wille (l.) hoben beim Richtfest für das neue Wohn- und Pflegeheim in Walldürn traditionell das Glas. (Foto: Dirk Adler)

Walldürn. (da) Der Spatenstich für das neue Wohn- und Pflegeheim der Johannes-Diakonie Mosbach in Walldürn wurde am 26. April dieses Jahres gesetzt, jetzt stand das Richtfest an. Handwerker, Architekten und Planer sowie Vertreter der Stadt, der Kirche, der Kolpingsfamilie und der Johannes-Diakonie waren neben weiteren Gästen dabei, als sich die Richtkrone in der Wettersdorfer Straße vom Kran senkte.

Bislang gab es in der Region Walldürn kein gestuftes Wohn- und Betreuungsangebot für Menschen mit Behinderung. Ändern wird sich dies mit dem Neubau des Wohn- und Pflegeheims. Dieses bietet 24 Wohnplätze, 36 Wohn-/Pflegeplätze und 42 Plätze in der Tagesstätte. Diese werden durch ambulante Angebote ergänzt.




„Die Feierstunde hat geschlagen, es ruhet die geübte Hand. Nach harten arbeitsreichen Tagen grüßt stolz die Richtkron’ nun ins Land.“ Mit dem Richtspruch hob Zimmermann Hilmar Schüssler dreimal das Glas – auf Bauherrn, Architekten und Gesellen.

Als zuständige Regionalleiterin der Johannes-Diakonie sah auch Rosemarie Jany Planung und Bautätigkeit auf gute Beine gestellt. Sie wünschte eine weiterhin unfallfreie Bauzeit und Gottes Segen.

Über den zügigen Baufortschritt freute sich ebenso Bürgermeister Markus Günther, der die Glückwünsche des Gemeinderates und vieler Bürger überbrachte. Er wusste von Vorfreude „auf diese für behinderte Menschen so wichtige Infrastruktureinrichtung“ zu berichten. Denn sie sei eine große, auch seelische Erleichterung für viele Familien, die ihre Verwandten möglichst nah in einer gut betreuten Einrichtung bei sich haben wollten.

Der Bezug des Wohn- und Pflegeheims steht im Frühjahr 2014 an.

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