„Neckar-Odenwald-Kreis nicht familienfeindlich“

CharlotteSchneidewindHartnagel

MdL Charlotte Schneidewind-Hartnagel findet den Neckar-Odenwald-Kreis alles andere als familienfeindlich, wie es ein Bericht der RNZ gestern darstellte. (Foto: pm)

Neckar-Odenwald-Kreis. (pm) Mit Erstaunen war in der Rhein-Neckar-Zeitung vom 15.11.2012 zu lesen, dass der Neckar-Odenwald-Kreis im gerade von der Schweizer Prognos AG herausgegebene Familienatlas 2012 in die schlechteste von neun Kategorien eingestuft wurde. Der Leser wähnt sich dabei in einer Region, die völlig ungeeignet scheint hier mit Familie  leben zu können. Ein Bild vom grauen Hinterland der Metropolen mit überalterter Bevölkerung,  kaum wahrnehmbarer, familiengerechter Infrastruktur und aussterbenden Landstrichen zeichnet sich ab.

Allein der Neckar-Odenwälder findet sich in diesem Bild nicht wieder. Statistische Parameter geben nun einmal nicht die Realität wieder, sie geben höchstens Hinweise auf mögliche Mittelwerte und wie Herr Busch in seinem Artikel feststellt, scheint sich die Prognos AG zudem verrechnet zu haben.

Für die Stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag von Baden-Württemberg und Betreuungsabgeordnete des Neckar-Odendwald-Kreises Charlotte Schneidewind-Hartnagel stellt sich der Neckar-Odenwald anders dar. Durch den Pakt mit den Kommunen der neuen grün-roten Landesregierung zum Ausbau der Kleinkindbetreuung sei es gelungen einen großen Schritt für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf nach vorne zu gehen. Die Kommen erhalten die Fördergelder direkt über den kommunalen Finanzausgleich und machen schon regen Gebrauch davon. So habe beispielsweise Waldbrunn gerade eine Kleinkindgruppe im Kindergarten Oberdielbach eröffnet, so die Abgeordnete.




Ebenso steht der Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs bei der neuen Landesregierung ganz oben auf der Agenda und ist ein Schwerpunkt der Verkehrspolitik von Grün-Rot. Gerade in den ländlichen Räumen seien gute ausgebaute Mobilitätskonzepte im öffentlichen und individuellen Personennahverkehr notwendig. Dies mache auch den Kostendeckel für den Bau von Stuttgart 21 unverzichtbar, damit Landesgelder  für den Ländlichen Raum nicht in Stuttgart vergraben werden, wie Schneidewind-Hartnagel berichtet.

Mit der Dualen Hochschule BW in Mosbach und einer guten Wirtschaftsstruktur von  mittelständischen Unternehmen, Handwerk und Gewerbe im Neckar-Odenwald-Kreis, hält die Region gute Ausbildungsperspektiven für junge Menschen vor. Eine vielfältige Schullandschaft und die guten Lernbedingungen, weitab der Brennpunkte, sind ein weiterer Pluspunkt, den Familien bei der Wahl Ihres Lebensortes  berücksichtigen.

„Sicher muss das Leben auf dem Land anders organisiert werden und es liegt nicht alles um die Ecke. Dennoch gibt es viele Familien die den Ländlichen Raum den urbanen Ballungszentren vorziehen. Die Lebensqualität im Neckar-Odenwald-Kreis zeichnet sich durch intakte Natur und eine unbelastete saubere Umwelt aus. Nachbarschaftshilfe, Tourismusangebote, eine gute Vereinsstruktur und ein überdurchschnittllich hohes ehrenamtliches Engagement bietet den Menschen eine hohe Lebensqualität. „Familienfeindlich“ ist es im Neckar-Odenwald-Kreis nicht, da kenne ich in Großstädten, gerade für Familien mit Kindern wesentlich schlechtere Bedingungen,“ stellt Schneidwind-Hartnagel abschließend fest.

Infos im Internet:

www.prognos.com/Einfuehrung.850.0.html

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