110 Jahre Erfahrung und viel Zukunft

DRK Mosbach verabschiedet Rentner und ehrt Dienstjubilare und ausgebildete Mitarbeiter

DRK ehrt Mitarbeiter

Die geehrten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DRK Mosbach im Beisein des Kreisvorsitzenden und Kreisgeschäftsführers. V.l.: Jasminka Eberle, Heike Schumacher, Ursel Thiel, Ludwig Prinz von Baden, Sieglinde Bernhard, Rouven Paxian, Claudia Diefenbacher, Tobias Schäfer, Steffen Blaschek, Arno Ziegler. Es fehlen: Elvira Münch, Olga Neugebauer. (Foto: pm)

Mosbach. (pm) Zu einem Rückblick, der gleichzeitig auch Ausblick war, begrüßte der Vorsitzende des DRK-Kreisverbandes Mosbach, Ludwig Prinz von Baden, zu ehrende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie deren Angehörige.

Rückblickend schaute der Kreisvorsitzende auf den Werdegang von Frau Sieglinde Bernhard und Frau Ursel Thiel. Frau Bernhard begann ihre berufliche Laufbahn beim DRK 1994 als Schwesternhelferin und vollzog in dieser Funktion die Entwicklung der Abteilung Mobile Soziale Dienste hin zu einem umfassenden Dienstleistungsangebot für Jung und Alt in der heutigen Abteilung Soziale Dienste des DRK mit. Frau Ursel Thiel trat bereits 1969 ihre Tätigkeit als Hausgehilfin im damaligen Roedderheim an. In nahezu 43 Jahren blieb sie bis zu ihrem Eintritt in die Rente das „Mädchen für alles“ und zeichnete sich besonders durch ihr gutes Verhältnis zu den Bewohnerinnen und Bewohnern aus.




Nachdem Ludwig Prinz von Baden die beiden Mitarbeiterinnen mit nahezu 60 Jahren Tätigkeit für das DRK verabschiedet hatte, konnte er mit Heike Schumacher und Arno Ziegler zwei Mitarbeiter für
25-jährige Tätigkeit im DRK ehren. Frau Schumacher begann 1987 ihre Ausbildung zur Altenpflegerin im Roedderheim und ist seither ununterbrochen beim Kreisverband beschäftigt. Ihr Tätigkeits-schwerpunkt liegt heute im Betreuungs- und Beschäftigungsangebot für die Bewohnerinnen und Bewohner, wo ihre kreative Ader besonders gut zur Geltung kommt. Herr Ziegler begann 1987 nach Abschluss einer Lehre beim DRK als Zivildienstleistender im Rettungsdienst und fand in dieser Tätigkeit seine Berufung. Nach seiner Ausbildung zum Rettungssanitäter ist er zwischenzeitlich als Rettungsassistent beschäftigt und aus dem Betrieb nicht mehr wegzudenken. Sein Einsatz für die Kolleginnen und Kollegen wird durch seine zusätzlichen Tätigkeiten als Hygienebeauftragter und Betriebsrat auch von der Geschäftsleitung sehr geschätzt.

Nach Würdigung von 110 Berufsjahren für das DRK wandte sich Ludwig Prinz von Baden jenen Menschen zu, die durch ihre Ausbildung noch wertvolle Dienste für Mitmenschen erbringen wollen. Frau Claudia Diefenbacher qualifizierte sich im Juni zur Wundbeauftragten weiter und steht in dieser Funktion ihren Kolleginnen und Vorgesetzten in der Ambulanten Pflege des Kreisverbandes mit Rat und Tat zur Seite. Frau Elvira Münch schloss im Sommer 2012 ihre Weiterbildung zur Pflegedienstleiterin mit Erfolg ab; sie war bereits vorher viele Jahre für das DRK aktiv und fungiert seit Abschluss ihrer Ausbildung als stellvertretende Pflegedienstleiterin im DRK-Seniorenheim Waldbrunn. Frau Jasminka Eberle und Herr Rouven Paxian absolvierten von 2009 bis 2012 ihre Ausbildung zum Altenpfleger im Pflegeheim „Luise von Baden“ in Schefflenz und sind dort nun weiterhin tätig.


Ludwig Prinz von Baden betonte in seiner Ansprache, wie wichtig es dem DRK sei, den bestehenden Fachkräftemangel in der Altenpflege durch entsprechende Ausbildungsangebote in beiden Pflegeheimen sowie im Ambulanten Dienst entgegenzuwirken. Ein Beispiel hierfür ist auch Herr Tobias Schäfer von Pflegeheim „Luise von Baden“, der im Sommer seine Ausbildung zum Altenpflegehelfer so gut bestanden hatte, dass er unmittelbar die Ausbildung zum examinierten Altenpfleger anschließen konnte und hier sein erstes Ausbildungsjahr angerechnet wird. Ebenfalls ihren Abschluss zur Altenpflegehelferin bestand im Sommer 2012 Frau Olga Neugebauer vom DRK-Seniorenheim Waldbrunn.

Ludwig Prinz von Baden nannte die geehrten Personen wichtige Stützen des Kreisverbandes, bei denen sich hilfebedürftige Menschen gut aufgehoben fühlten und dank derer das DRK ein großes Vertrauen in der Bevölkerung genieße.

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