Pfadfinder helfen beim Amphibienschutz

Pfadfinder Kroetenzaun

(Foto: pm)

Gaimühle. (pm) Wie jedes Jahr, waren auch am vergangenen Samstag wieder tüchtige Helfer des Pfadfinderbund Süd, Stamm Goten am Werk und errichteten entlang der L2311 zwischen Gaimühle und Friedrichsdorf den 600m langen Krötenzaun. Morgens um 9:00Uhr, mit ausreichend Werkzeug, dicken Jacken und Handschuhen ausgerüstet, führte der Weg zuerst zu dem städtischen Baulager. Dort wurde man schon von einem Mitglied des BUND erwartet, um beim Einladen des Baumaterials zu helfen.

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An der richtigen Stelle angekommen, wurde das Material und die Aufgaben verteilt und direkt begonnen. Auch wenn das Wetter nicht die besten Bedingungen stellte, wie anfangs mit minus 5°C und durchgehend gefrorenem Boden, wurde doch mit Freude und Fleiß daran gearbeitet den Boden aufzugraben, den Zaun auszulegen und später ordentlich zu befestigen.

Die Kinder und Jugendlichen bewiesen viel Ausdauer und zeigten vor allem beim Ausheben des Grabens was in ihnen steckt. Auch das Aufstellen des Zaunes war nicht minder fordernd: Dabei wollten fast 800 Metallstangen an der richtigen Stelle in den teilweise steinigen Boden gehämmert werden. Doch schon nach knappen fünf Stunden war die anstrengende Arbeit vollbracht. Auf beiden Seiten der Straße standen nach der Mittagspause die zwei Zäune, die die Kröten davor bewahren werden, auf ihrem Weg zum Laichplatz den gefährlichsten Teil ihrer Strecke aus eigener Kraft zu überqueren

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