Erstaunlicher Probenbesuch von 86 Prozent

Kirchenchor Steinbach

Die Vorstandschaft, Pfarrer Bier und Ortsvorsteher Moser verabschieden Marion Trunk, die neun Jahre als 2. Vorsitzende des Kirchenchors engagiert gewirkt hatte. (Foto: Liane Merkle)

Steinbach. (lm) Insgesamt 52 mal trafen sich die Sängerinnen und Sänger des Steinbacher Kirchenchors „St. Martin“ im vergangenen Jahr zu Proben, Auftritten, Ständchen und Gottesdienstumrahmung. Deutlich wurde dies im Rahmen des Jahreshauptversammlung im Proberaum, zu der der 1. Vorsitzender Alois Landeck neben allen Aktiven mit Dirigent Gerhard Münch an der Spitze auch Pfarrer Werner Bier, Ortsvorsteher Georg Moser sowie Heiner Müller begrüßen konnte. Sein Dank galt allen, die sich für die Belange des Chores so engagiert eingebracht hatten. Man habe nicht nur der Hauptaufgabe des Klangkörpers, die kirchlichen Feste und Feiern gesanglich zu gestalten, in vollem Umfang nachkommen, sondern im Rahmen geselliger Aktivitäten die Kameradschaft weiter festigen und stärken können. Sein besonderes Lob galt den 25 Sängerinnen und Sängern, die es auf den erstaunlichen Probenbesuch von ca. 86 Prozent bringen.

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Detailliert und kurzweilig resümierten die Schriftführerinnen Christa Herkert und Brunhilde Banschbach das Berichtsjahr, in dem man sich von den passiven Mitgliedern Martha Münch und Erich Hofmann sowie dem Gründungsmitglied Luzia Grimm für immer verabschieden musste. Als Herausforderung und echtes Highlight sah man die Mitwirkung im Gesamtchor der Seelsorgeeinheit Mudau zum 20. Geburtstag des Scheidentaler Frauenchors und als weitere herausragende Momente die Umrahmung der Gottesdienste zu Weihnachten und Ostern sowie der Einweihung des renovierten Turnsaals und dem Singen im Haus Theresa. Zu den geselligen Höhepunkten gehörte neben dem runden Geburtstag des 1. Vorsitzenden und dem traditionellen Zwiebelkuchenessen vor allem der Jahresausflug nach Worms und die gemeinsame Weihnachtsfeier im Mudauer Gasthaus „Zum Lamm“.




Dem fröhlichen Bericht der beiden Schriftführerinnen, der bei den Anwesenden zahlreiche Erinnerungen weckte, folgte der Kassenbericht von Silvia Schild, der trotz hoher Ausgaben im Berichtsjahr zufriedenstellend ausfiel. Da die Kassenprüfer Bernhard Fabrig und Heiner Müller nur Lobendes über die akkurate Kassenführung zu vermelden hatten, fiel die Entlastung seitens der Mitglieder auf Antrag von Ortsvorsteher Georg Moser – auch als Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit – einstimmig aus.

Mit großem Bedauern verabschiedete Alois Landeck nach neun Jahren seine Stellvertreterin Marion Trunk aus dem Amt, da sie Steinbach verlässt. Mit einem Präsent dankte ihr der 1. Vorsitzende für ihre zuverlässige und engagierte Arbeit. Mit einstimmigem Votum wurde Otmar Farrenkopf als ihr Nachfolger in die Vorstandschaft berufen. Chorleiter Gerhard Münch sah in dieser zügigen Nachwahl eine weitere Bestätigung für die ungewöhnliche gute Kameradschaft im Kirchenchor „St. Martin“, die er für überaus wichtig halte und die das Einüben einiger geselliger weltlicher Lieder durchaus rechtfertigen würde. Kritik übte er am musikalischen Inhalte des neuen „Gotteslobes“, das von Profis zusammengestellt wurde und von „Otto-Normalverbraucher“ kaum umzusetzen sei. Dennoch werde sich der Chor bemühen, das Beste daraus zu machen.

Der besondere Probenfleiß der meisten Chorglieder wurde mit Präsenten gewürdigt. Dabei hatten 0 bis 3 Fehltage zu verzeichnen: Volker Banschbach, Bettina Banschbach, Christa Herkert, Gertrud Förtig, Rosemarie Haibt, Edeltrud Hofmann, Michael Müller, Rosemarie Müller, Anneliese Trunk, Gerhard Münch, Silvia Schild und Alois Landeck. Brunhilde Banschbach, Brigitte und Bernhard Fabrig hatten 4 bis 6 Fehltage und 7 bis 10 mal haben Leontine Schell und Siglinde Ebert gefehlt. Präses Pfarrer Bier sah in dem guten Zusammenhalt des Chores auch positive Auswirkungen auf die ganze Gemeinde und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass er das überwiegend schwierige neue Gotteslob als musikalischer Vorreiter und Stütze den Gottesdienstbesuchern vermitteln kann.

„Ich bin froh, dass es euch gibt, denn ihr tut dem Ort gut“, lobt auch Ortsvorsteher Moser bevor Alois Landeck den offiziellen Part des Abends schloss. 

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