Landesmittel für Kliniken im Kreis

Klinikneubau des Krankenhauses der Johannes-Diakonie am Standort Mosbach wird gefördert – 30,16 Millionen Euro angemeldete Kosten. Kreiskrankenhaus Buchen mit 8,23 Millionen Euro Kosten als Ersatzvorhaben eingeplant.

Neckar-Odenwald-Kreis. „Das Krankenhausbauprogramm leistet wieder einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der stationären Versorgung – gerade auch im ländlichen Raum“, sagte der Neckar-Odenwälder Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der CDU-Fraktion Peter Hauk anlässlich der Vorstellung des Jahreskrankenhausbauprogramms 2013 zur landesweiten Förderung von 18 Krankenhaus-Bauvorhaben mit einem Gesamtvolumen von 250 Millionen Euro. Er sei froh, dass die grün-rote Landesregierung dieses sinnvolle Förderinstrument der früheren Landesregierung fortführe, denn das Land bringe mit der Förderung auch seinen festen Willen zum Ausdruck, Verantwortung für ein gutes, modernes und auf die Zukunft ausgerichtetes Krankenhauswesen in unserem Land zu tragen. Auch werde mit den Fördergeldern die vielfältige und plurale Krankenhauslandschaft unterstützt. Der gezielte Einsatz der Landesmittel in der Vergangenheit habe in Baden-Württemberg vorbildliche Krankenhausstrukturen geschaffen.

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„Ganz besonders freut es mich, dass es auch ein Projekt aus dem Neckar-Odenwald-Kreis in die Fördertranche geschafft hat. Damit wird der Klinikstandort Neckar-Odenwald-Kreis weiterhin gestärkt und die wohnortnahe Krankenhausversorgung sichergestellt“, betonte Hauk. In Mosbach wird der Klinikneubau des Krankenhauses der Johannes-Diakonie am Standort Mosbach gefördert. Die für das Programm angemeldeten Kosten belaufen sich hier auf 30,16 Millionen Euro. Als Ersatzvorhaben wird der 3. Bauabschnitt der Gesamtsanierung des Kreiskrankenhauses mit 8,23 Millionen Euro angemeldeten Kosten eingeplant. Dieser beinhalte den Umbau des Bettenhauses. Die Förderung komme hier in dem Fall zum Zuge, wenn sich bei der Programmabwicklung noch finanzielle Spielräume ergeben sollten.

„Mit der Einzelförderung der Krankenhäuser arbeiten wir weiter daran, unsere vorbildlichen Krankenhausstrukturen zu erhalten“, so Hauk, um so „den Spitzenplatz bei der Krankenhausversorgung zu behalten. So werden nicht nur optimale Bedingungen für eine gute Krankenhausversorgung geschaffen, diese Mittel schaffen auch moderne und zukunftssichere Arbeitsplätze.“

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